Spontanes Malen in China

Der spirituelle Meister Sri Chinmoy hat vor genau 8 Jahren im chinesischen Quingdao eine Serie von Bildern geschaffen, die als spontane spirituelle Kreationen mit einem chinesischen „Touch“ zu verstehen sind. So hat er denn bei allen Gemälden das typisch hohe Format eingehalten und sich bei vielen auf das mit dem Pinsel entstandene Schwarz der chinesischen Tusche beschränkt. Ich konnte einen Nachmittag lang sein Schaffen beobachten und möchte diese Aufnahmen als Neujahrsgruss mit Euch teilen. Die chinesische Background-Musik rundet das Bild harmonisch ab. Viel Spass!

2009 ist das Jahr des Büffels

buffel2009 ist das Jahr des Ochsen (oder Büffel). In der orientalischen Mythologie steht der Büffel an zweiter Stelle für den Ruf Buddhas; überholt nur von der unglaublich schnellen Ratte, ist der Ochse das zweite Tier des chinesischen Tierkreiszeichen. Wer dem Zeichen des Ochsen angehört ist durch Gewissenhaftigkeit und eine außergewöhnliche Konzentrationsfähigkeit im Berufsleben gekennzeichnet. Wehe jedoch wenn der Ochse von den festgesetzten Aufgaben abgehalten wird… beinahe nichts auf der Welt könnte ihn davon im letzten Moment abbringen ihnen nachzukommen!  Unter den Berühmtheiten die unter diesem chinesischen Tierkreiszeichen stehen finden wir: Dustin Hoffman, Eddie Murphy, Jack Nicholson, Bruce Springsteen, Meryl Streep, Paul Newman und Robert Redford. Im Ochsen Geborene sind vielleicht nicht in der Lage große Überraschungen zu veranstalten, aber ihre Zuverlässigkeit ist eine besondere Gabe; es handelt sich sogar um angesehene, bemerkenswerte Persönlichkeiten, denen sowohl der Partner als auch Freunde größtes Vertrauen schenken. Mai und Juni verleihen euch Ehrgeiz und überzeugende Ausdruckskraft. Im Büffel geborene Menschen werden strahlender als jemals zuvor sein und siegreiche Ideen und Initiativen haben, besonders wenn sie intellektuelle Tätigkeiten ausüben oder sich mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Im Winter, besonders im November, zeigen sie Furchtlosigkeit und Schnelligkeit beim Treffen von Entscheidungen, für jene, die finanzielle Transaktionen betreffen. Für beinahe das gesamte Jahr werden sie von einer guten physischen Lebenskraft und einem großartigen, geistigen Enthusiasmus gestützt. Der Winter zeichnet sich als eine von großer Energie geleitete Periode ab, in welcher sie sich mit Eifer der Besserung ihres physischen Zustands widmen.

Riesiges Solarkraftwerk in China geplant

Zwei chinesische Firmen haben den Bau eines Solarkraftwerks angekündigt, dass einmal das größte der Welt werden könnte. Die China Technology Development Group und Qinghai New Energy Group wollen zunächst 150 Millionen Dollar für eine 30-Megawatt-Anlage für Photovoltaik (PV) im Qaidam-Becken investieren. Komplett ausgebaut soll das Werk ein Gigawatt Strom produzieren. Ein Zeitrahmen für die Fertigstellung wurde nicht genannt. Experten zufolge war das bisher größte angekündigte PV-Kraftwerk eine 500-Megawatt-Anlage der Firmen OptiSolar und der PG&E Corp in Kalifornien. Das Qaidam-Becken liegt im Nordwesten Chinas. CTDG erklärte, die in der Provinz Qinghai gelegene Salzwüste sei aufgrund ihrer vielen Sonnentage der ideale Standort für eine große Solaranlage. Das Becken ist bereits stark industrialisiert: in der Region befinden sich umfangreiche Vorkommen an Gas, Erdöl und Leichtmetallen. (Quelle: kurier.at)

Heute beginnt das Eisfestival 2009 in Harbin, China

picture-1Im Winter, in der Regel von Anfang Januar bis Mitte Februar, finden in Harbin (China) das Eis- und Schnee-Festival sowie das Eislaternen-Festival statt. An verschiedenen Orten im Stadtgebiet werden dann feinstens ausgearbeitete Eis- und Schnee-Skulpturen ausgestellt. Besonders imposant erscheinen dabei die Kopien weltberühmter Bauwerke: Kathedralen, Pyramiden, Paläste, ja sogar die Chinesische Mauer wurden bereits aus dem gefrorenen Wasser gehauen, zwar nicht in originaler Größe, aber doch als überdimensionales Model. In einige Brocken wurden farbige Lampen eingemauert, die die Wände nachts erleuchten. Die diesjährige Hauptattraktion ist jedoch das „Eisrestaurant“: Tische, Stühle, Wände. Türen – alles ist aus Eis gemeißelt. Serviert wird dort zum Beispiel der „Huoguo“, der Feuertopf. Bis zu hundert Gäste finden Platz in der frostigen Gaststätte, Eisstatuen chinesischer Berühmtheiten schauen den Besuchern beim Schlemmen über die Schulter. Das eisige Vergnügen dauert etwa einen Monat, Skiwettbewerbe, Eiskunstausstellungen, sportliche Veranstaltungen sowie kulturelle und touristische Programme begleiten die Eisschau. Das Festival hat sich mittlerweile zu einer Winter-Touristenattraktion entwickelt und gehört zu den vier größten Eis- und Schneefestivals der Welt (neben dem Schneefestival in Sapporo, dem Skifestival in Oslo und der Winter-Sonnwendfeier in Quebec).

Orientalische Bild-Portfolios von Ranjit

Der in New York lebende Photograph Ranjit war schon oft in fernen Ländern und hat ihre Ambiance gekonnt in Bildern verewigt. Auf dieser Seite kannst Photos aus Nepal, Indien, Borneo, Sri Lanka, Thailand, Sumatra, Bali, Myanmar und China entdecken. Es lohnt sich.

Heilkräuter aus China und ihre Bedeutung

Wie Welt-Online berichtet, bemüht man sich in Deutschland seit Jahren um den Eigenanbau von besonders häufig verwendeten TCM-Pflanzen. Diese sind dann in der Regel nicht nur weniger mit Schadstoffen belastet als die chinesischen Importe, sondern auch, trotz des mitteleuropäischen Klimas, von ähnlicher medizinischer Wirksamkeit. Näheres dazu erfährt man bei der Deca (Gesellschaft für die Dokumentation von Erfahrungsmaterial der Chinesischen Arzneitherapie). Hier eine Uebersicht der populärsten chinesischen Kräuter:

Chinesische Yamswurzel. Bei Durchfall und Nierenschwäche, aber auch bei nächtlichen Samenergüssen soll die Chinesische Yamswurzel, Dioscorea opposita, helfen. Yams ist Bestandteil der „Tablette der acht Zutaten“, die in China traditionell bei Schilddrüsenunterfunktionen, Nierenentzündungen und Diabetes zum Einsatz kommt. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es allerdings nur wenige. Immerhin geben Laboruntersuchungen der bis zu zwei Meter langen, unterirdisch wachsenden Knollen Hinweise darauf, dass die Chinesische Yamswurzel den Blutzuckerspiegel von Diabetikern stabilisieren helfen könnte.

Chinesische Jujube. Vertraut man der traditionellen chinesischen Medizin, dann können die Früchte der Chinesischen Jujube, Ziziphus jujuba, „die neun Öffnungen klären“, die den Menschen mit der Außenwelt verbinden. Dazu gehören beispielsweise Augen, Ohren und Nase, aber auch Hals und After. In Australien gibt es einen jujubehaltigen Softdrink, der gegen Stress helfen soll – sozusagen ein Gegenentwurf zu den koffeinhaltigen Energy-Drinks. Taiwanische Wissenschaftler haben mittlerweile Hinweise darauf gefunden, dass die getrockneten, dattelähnlichen Früchte das Darmmilieu stabilisieren.

Chinesische Engelwurz. Die Wurzeln der Chinesischen Engelwurz, Angelica sinensis, enthalten pflanzliche Östrogene, die ihren traditionellen Einsatz bei Menstruationsbeschwerden rechtfertigen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Pflanze Allergien dämpft und bei Blutarmut hilft. Der letztgenannte Effekt kommt vermutlich daher, dass die Chinesische Engelwurz große Mengen an Vitamin B12 enthält. Vitamin B12 ist ein blutbildendes Vitamin, das man sonst in Tieren und nur sehr selten in Pflanzen findet. Angelica eignet sich deshalb als gute und empfehlenswerte Nahrungsergänzung für Vegetarier.

Beifuß. Wir zählen den Beifuß, Artemisia vulgaris, heute eher zu den Unkräutern, doch in der traditionellen chinesischen Medizin hat er seine Bedeutung nie verloren. „Seine Blätter werden dort mit Wasser zerstampft und zu Kegeln – sogenannten Moxa – geformt, die auf der Haut des Patienten abgebrannt werden“, erklärt Claudia Richter, Medizinhistorikerin von der Universität Würzburg. Ziel dieser Behandlung sei die Zufuhr von Wärme bei kältebedingten Leiden, zu denen laut TCM vor allem Erbrechen und Durchfall sowie die Geburtswehen gehören.

Ginkgo. Ursprünglich wurden vom Ginkgo, Ginkgo biloba, auch in der TCM nur die Nüsse verwendet. Später entdeckte man dann die medizinischen Potenziale seiner Blätter: Sie fördern die Hirndurchblutung und machen die Hirnzellen widerstandsfähiger gegenüber Sauerstoffnot. Ob sie allerdings auch vor Alzheimer und Demenz schützen, ist umstritten. Dafür zeigte sich eine Ingwer-Ginkgo-Kombination in Studien als Option im Kampf gegen Ängste. Das vermutliche Wirkprinzip: Ingwer enthält angstlösende Substanzen, und Ginkgo sorgt als „Durchblutungsbooster“ dafür, dass diese Substanzen zu den Hirnzellen kommen.

Wu-Wei-Zi. Die roten Beeren der Pflanze Wu-Wei-Zi, Schisandra chinensis, gelten als wirksames Mittel gegen Leberentzündungen. Der Pharmakologe Alexander Panossian vom Erebuni Medical Centre im armenischen Eriwan fand aber auch „adaptogene Qualitäten“. Das heißt im Klartext: Schisandra schützt den Körper, und hier vor allem das Gehirn, vor Stresshormonen. Dieser Effekt sorgt letzten Endes für ein gutes Gedächtnis und für klare Gedanken, denn gestresste Hirnzellen funktionieren ziemlich schlecht. Ein Effekt, den jeder bestätigen kann, der beispielsweise schon einmal wegen Prüfungsangst versagt hat.

Ginseng. Von Ginseng, Panax ginseng, werden die Wurzeln verwendet. Sie gelten hierzulande schon länger als Stärkungsmittel. Oft wird der Ginseng dabei mit anderen Kräutern wie Johanniskraut und Weißdorn oder sogar Vitaminen kombiniert, was von Pharmakologen eher skeptisch beurteilt wird. Nichtsdestoweniger ist Ginseng als Heilmittel mittlerweile wissenschaftlich gut dokumentiert. So half er in einer Studie der Universität Mailand bei Bronchitis, und Wissenschaftler der Universität von Toronto fanden heraus, dass er den Blutzuckerspiegel von Diabetes-Patienten stabilisieren kann.

Ingwer. Chinesen und andere Asiaten sind deutlich anfälliger für See- und Flugkrankheit als Europäer und Amerikaner. Doch sie helfen sich schon seit Jahrtausenden, indem sie vor Reiseantritt etwas Ingwerwurzel, Zingiber officinale, zerkauen oder in ihr Essen reiben. Wissenschaftliche Studien bestätigen mittlerweile dieses Einsatzgebiet, wobei der traditionsreichen Wurzelknolle zugutekommt, dass sie auch nervöse Unruhe dämpfen kann. Laut einer Studie der australischen Universität Adelaide reicht zudem schon ein Gramm Ingwer pro Tag, um Schwangerschaftsübelkeit zu lindern.

Kalmegh. Das unscheinbare, zu den Bärenklaugewächsen zählende Kraut Kalmegh, Andrographis paniculata, wird auch in der Ayurveda-Lehre angewendet. In einer armenischen Studie konnten Forscher zeigen, dass Kalmegh Erkältungssymptome wie Halsschmerzen und verstopfte Atemwege lindert. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Wirkstoffe der Pflanze im Laufe der Evolution tatsächlich einen Weg gefunden haben, dem überaus vielfältigen Heer der Schnupfenviren und Erkältungsbakterien effizient beizukommen. Kalmegh wird auch Indische Echinacea genannt, zu Recht – da sie wie auch der bei uns heimische Sonnenhut offenbar das Immunsystem stärkt.