Mehr Elektromobilität in Dänemark

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Better Place, weltweit führender Betreiber im Bereich Elektromobilität, gab diese Woche bekannt, gemeinsam mit DONG Energy € 103 Millionen Euro (770 Mio. Dänische Kronen) in Aktien und Wandelanleihen für den Aufbau elektrischer Mobilität in Dänemark zu investieren. Dong Energy wird als Vorzugslieferant erneuerbare Energie für den Betrieb der Aufladestationen liefern. Damit errichten Better Place und Dong gemeinsam die Voraussetzungen, um wie geplant bis 2011 einen entsprechend großen Markt für Elektrofahrzeuge in Dänemark zu schaffen.  Auch Dänemarks Politik will diesen Weg erfolgreich unterstützen. Dänemark will die CO2-Emissionen des Landes bis 2012 um 21 Prozent senken. Würde man alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mit emissionsfreien Elektrofahrzeugen austauschen, so könnte Dänemark seine Emissionen um rund 17 Prozent verringern. Aus diesem Grund setzt die dänische Regierung Anreize, damit abgasfreie Fahrzeuge verkauft werden. Diese sollen steuerfrei bleiben. Im Gegenzug sollen bis zu 180 Prozent Steuern beim Kauf von benzinbetriebenen Autos eingehoben werden. Derzeit werden rund sieben Prozent der dänischen Wind-Stromerzeugung in andere Länder exportiert, weil es keine Möglichkeit gibt, die überschüssige Energie vor Ort zu nutzen. Mit der „Better Place“ Modell entsteht in Dänemark die Möglichkeit, diese erneuerbare Energie für Elektrofahrzeuge und ihre Batterien zu nutzen und so die Wind-Stromerzeugung für den Transportbereich zu nutzen. „Dänemark hat die Gelegenheit, der Welt vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zu zeigen, wie die Zukunft der Mobilität aussieht“, erklärte Shai Agassi, Gründer und CEO von Better Place. „Wir wollen durch unseren Einsatz den Ausstoß von CO2-Emissionen zu verringern und den Verbrauch von erneuerbaren Energien durch die effizientere Nutzung von Windkraft erhöhen“, meinte Anders Eldrup, CEO und Präsident von DONG Energy.

Erfindung aus Dänemark: Wandelndes Oeko-Haus

Das «Walking House» ähnelt von aussen einer Bienenwabe, die schwarz eingefärbt und zünftig in die Länge gezogen wurde. Es wiegt gerade mal 1,2 Tonnen und ist dank der seitlich angebrachten Stelzen in der Lage, eine Strecke von 60 Metern innerhalb einer Stunde zurückzulegen. Der Innenraum ist in Küche, Toilette, Wohn- und Schlafzimmer aufgeteilt. Bläst draussen ein eisiger Wind, sorgt ein integrierter Holzofen für ein wohlig warmes Ambiente. Den Strom bezieht das schlaue Haus dank Solarzellen und einem kleinen Windrad. Der Prototyp soll laut Informationen der Tageszeitung Daily Telegraph knapp 56 000 Franken kosten.

Auf 20minuten online kann man noch weitere Photos und ein Video dieses neuartigen Hauses finden.