Das Elektro-Auto wird trotz allem salonfähig

Der hier eingebettete Film „Who killed the Electric Car“ (deutsche Fassung) zeigt auf wie drastisch die die Situation in Bezug auf Elektroautos jahrelang war und wie die grossen Autofirmen in den 90er-Jahren wohl ein Elektrofahrzeig, den EV1 (von GM), anboten (und dies nur im Leasing), um ihn dann kurz danach wieder einzuziehen und zu verschrotten – aus Angst, dass die Oelindustrie darunter zu leiden hätte. An die Umwelt wurde nicht gedacht. Auch Toyata baute ein Elektroauto und zog es kurz danach wieder aus dem Markt zurück. All dies zeigt dieser Film. Zum Glück werden jetzt langsam aber sicher Elektroautos wieder salonfähig. smart bietet jetzt die 3. Generation ihres smart elctric drive an (wenn auch nur in kleinen Stückzahlen und mit grossen Wartezeiten und hohen Anschaffungskosten), Renault und Citroen haben Elektroautos im Programm und viele andere werden in den nächsten Jahren sicher folgen. Es bleibt zu hoffen, dass die Konsumenten langsam klug werden und Elektroautos kaufen und sich für ihre Existenz einsetzen, denn die Zukunft liegt definitiv in neuen Technologien, wie Elektro, Wasserstoff-Brennstoffzellen oder sogar der O-Punkt-Energie, bei der Energie praktisch kostenlos generiert werden kann. Der Verbrennungsmotor wird bald ausgedient haben, denn wer will noch Kohle oder Oel verbrennen wollen, wenns einfacher, billiger und sauberer geht. Ich habe mir schon mal einen der neuen smart electric drive’s bestellt…

Neues Mitsubishi-Elektroauto ist alltagstauglich

i-miev

Das innovative Elektroauto i-MiEV von Mitsubishi erweist sich als alltags-tauglich und reif für eine breite Erprobung der Elektromobilität, wie die Bernischen Kraftwerke AG (BKW) mitteilen. Dîes ist das Hauptfazit der Tests, welche die Spezialisten der Fachhochschulen Biel und Luzern im Auftrag der BKW FMB Energie AG (BKW) im Hinblick auf den bevorstehenden Genfer Automobilsalon durchgeführt haben.Das Fahrzeug eignet sich, um die für die Verbreitung der umweltfreundlichen Elektromobilität anstehenden Probleme im grossflächigen Flotteneinsatz zur Lösung zu bringen. Damit wird eine bis zu 60 prozentige CO2-Einsparung möglich. Die BKW will dazu ihren Beitrag zur Problemlösung leisten. Der japanische Automobilhersteller Mitsubishi hat der BKW als erste europäische Energieunternehmung die Gelegenheit zu wissenschaftlichen Tests mit dem serienreifen, innovativen Elektroauto i-MiEV geboten. Die von spezialisierten Ingenieuren im BKW-Auftrag durchgeführten Tests auf dem Fahrzeugprüfstand sowie im Stadt- und Überlandverkehr bei den aktuellen Witterungs- und Strassenverhältnissen ergaben, dass der i-MiEV technisch ausgereift ist und den heutigen Bedürfnissen betreffend Fahrkomfort gerecht wird.

Das Fahrzeug erfüllt die wichtigsten Anforderungen an den Einsatz im Agglomerationsverkehr. Mit der Jahresproduktion des BKW-Sonnenkraftwerks vom Stade de Suisse könnten 650 i-MiEV-Autos je 10’000 km pro Jahr zurücklegen. Die Tests zeigen aber auch, dass der breite Einsatz von CO2-armen Elektrofahrzeugen verschiedene technische Weiterentwicklungen voraus setzt, so vorab bei den Ladekonzepten, den erforderlichen Standardisierungen, den Ladezeiten, den Reichweiten und bei der Lebensdauer der Batterien. Darüber hinaus verlangt die Verbreitung der Elektromobilität den zeitaufwändigen Aufbau der erforderlichen Infrastruktur wie Schnelllade-Stationen, wie die BKW weiter schreibt. (Quelle: news.ch)