Markus Rüegg in den Nationalrat

Markus Rüegg ist ein Kandidat der neuen Zeit. Er schreibt zu seinem Wahlvideo für die Schweizer Nationalratswahlen 2011 vom 23. Oktober: „wir haben jetzt die chance, ein zeichen zu setzen – den kulturell kreativen und der schweigenden mehrheit (90% sind parteifrei), eine stimme zu geben. ich möchte ein ganzheitliches weltbild in die öffentlichkeit tragen. das kann ich aber nicht alleine, das geht nur wenn sehr viele mitmachen. wenn 100 aktive sieben stunden oder besser noch sieben tage ihrer kostbaren lebenszeit für das weitermailen dieses videos einsetzen, könnten wir 2-3 nationalrats-sitze gewinnen. doch dazu braucht es ca. 100’000 stimmen.“ Schau Dir das Video an und lass Dich inspirieren von einem Kanditaten, der echt neue Massstäbe für unsere Gesellschaft setzt und sie auch realisiert. Das zeigt sich auch in seinem Newsletter, in dem über den Verlauf seiner neuzeitlichen Projekte im Hinblick auf Ernährung, Gesundheit, Wohnen und Handeln regelmässig informiert. Hier noch der Link zu seiner Webseite: www.gemeinschaften.ch

Auf dem Weg zur Lichtnahrung

Anfänglich waren wir reines Licht, hatten ja noch nicht einmal Körper und dann, als wir Lichtkörper hatten, brauchten wir uns auch nicht darum zu kümmern, denn sie war ja einfach da die Nahrung, wir waren in unseren Lichtkörpern und empfingen das reine Urlicht . Je weiter wir aber von der Quelle wegrückten und damit unserem Job immer näher kamen, desto weniger konnten wir dieses reine Urlicht gebrauchen, also schoben wir einen Riegel vor – nicht gleich ganz zu, aber über die Zeitalter immer ein wenig mehr – bis wir fast ganz verschlossen waren. Genau dahin wollten wir – frei sein von der Quelle uns austoben, ausprobieren, hemmungs- und furchtlos (allerdings nicht lange – die Angst kam schnell und gehörte zum Spiel). Die Quelle selbst wollte nicht frei sein von uns, hielt uns allezeit an einem dünnen Schnürchen. Nun zu unserer Ernährung. Um zu erfüllen, was aufgetragen war, mussten wir uns verdichten. Diese Verdichtung aber führte dazu, dass wir das reine Urlicht nicht mehr vertrugen, immer weniger zu uns nehmen konnten und auf andere Nahrungsmittel zurückgreifen mussten. Um diese zu verdauen, mussten wir Organe bilden und damit diese einerseits untereinander harmonierten und auf der anderen Seite die zugeführte Nahrung umwandeln konnten, erschufen wir das Hormonsystem. Das Hormonsystem –die Kontrollstation unserer Körper – hatte auch noch andere Aufgaben, aber die Verdauung wurde stets in Gang gesetzt, gecheckt und  es hat sofort auf Unregelmäßigkeiten – also immer – reagiert..  immer dann, wenn etwas kam, was außer der Reihe tanzte.  So lief das Spiel, so wie innen, so auch außen – drinnen Kampf gegen alles und jeden, vergleichen, abwägen, ablehnen, hinauswerfen – egal wie… und draußen taten wir das gleiche.. erbarmungslos, hemmungslos, knallhart sogar. Dieser ständige innere Kampf kostete uns sehr viel Kraft, Energie und ließ uns verschleißen, zumal diese ganze Verstoffwechselung von materiellen Dingen allemal zu Verschleiß und Alterung führt. Aber auch das gehörte zum Spiel und die Krankheit fügen wir gleich mit dazu, damit  wir nur nichts auslassen.

(Fortsetzung des Berichtes von Ruth Saphir auf ihrem Blog TORWEGE)

Bewusst ernähren und bewusst leben

Ich komme gerade von einer Reise aus New York zurück und habe wieder hautnah erlebt, wo die Probleme eines bewussten Lebens stecken. Wenn man sieht, wieviele Menschen sich nur von Burger, Chips, Gummimännchen und Cola ernähern, muss man sich nicht wundern, dass in Amerika die Rate der Uebergewichtigen – und dies schon in jungen Jahren – sehr hoch ist. Wie lange braucht es noch, bis sich die Menschen bewusst ernähern und dann erleben dürfen, wieviel wöhler sie sich fühlen. Viele Krankheiten und psychische Störungen sind auf falsche Ernährung zurückzuführen. Zum Glück begegnet man natürlich auch Menschen, die realisiert haben, dass sie mit einer gesunden Ernährung selbst am meisten profitieren. Angefangen von den Vegetariern über Veganer bis hin zu sogenannten „Fruitariern“. Ich bin nicht sicher, ob es dieses Wort im Deutschen Sprachraum schon gibt, aber es soll Menschen kennzeichnen, die sich nur von Früchten ernähren. Einen solcher hat übrigens den Self-Transcendence Marathon in Connecticut gewonnen: Michael Arnstein. Er absolvierte übrigens 2 Tage vorher einen 160-km-Lauf. Ich bin selbst seit vielen Jahren Vegetarier und etwa 80 % Rohköstler. In diesem Zusammenhang sei auch noch auf eine Adresse im Internet hingewiesen: www.rawfoodworld.com. Es handelt sich dabei um einen Blog und eine angeschlossene tägliche Internet-TV-Sendung, in der die beiden Rohköstler und Inhaber einer grossen amerikanischen Internet-Rohkost-Versandfirma, Angela und Matt Stokes-Monarch Rezepte sowie spannende Erlebnisberichte und Interviews präsentieren (in Englisch). Angela hatte übrigens vor ihrer Rohkost-Diät ein Gewicht von 150 kg und ist heute gesund, frisch und schlank. Auf ihrer Seite ist auch CNN-Bericht zu sehen, in dem ihre Story aufgezeigt wird.

Gesunde Ernährung ist aber nicht der einzige Faktor eines bewussten Lebens. Es beinhaltet auch welchen Einflüssen man sich täglich aussetzt, d.h. ob man noch fernsieht und was, welche Lektüre man liest, mit welchen Leuten man verkehrt, was für Musik man hört und vieles mehr. Wenn man z.B. sieht wie die Passagiere in einem Flugzeug pausenlos Filme ansehen und Games spielen, kann man sich nicht wundern, welches Bewusstsein sie aufnehmen und was dies für Folgen hat…

Vegetarier werden ernster genommen

Wie eine Umfrage der Fleisch-Branchenorganisation Proviande zeigt, sind rund fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung Vegetarier – was einer leichten Steigerung der Befragung von 2001 entspricht. Der Anteil von Frauen und Männern unterscheidet sich heute kaum mehr. Neu hinzugekommen ist indes die Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen. Ein Viertel davon soll, laut Proviande, «bereits als Vegetarier aufgewachsen» sein. Ähnlich das Ergebnis einer Studie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena: Auch sie konstatiert einen Zuwachs bei «jungen, überdurchschnittlich gebildeten, städtischen» Konsumenten. Ausserdem stellt sie fest, dass über 60 Prozent der 2571 Befragten das Fleischtabu aus «moralischen Gründen» pflegt, gefolgt von Gesundheitsaspekten.

Seit Hollywood einen Heisshunger auf Grünzeug entwickelt hat, schiessen zumindest in Kalifornien Vegi-Lokale wie Pilze aus dem Boden. Dank Promis wie Richard Gere, Julia Roberts, Gwyneth Paltrow und Keanu Reeves, die dem Fleisch abgeschworen haben, wartet der US-Bundesstaat bereits mit über 300 Vegi-Beizen auf. Hierzulande scheint nicht einmal die Broccolipropaganda der Ex-Miss-Schweiz Lauriane Gilliéron gefruchtet zu haben. Bloss die Migros hat ein bisschen mobil gemacht. An den Takeaway-Theken grösserer Filialen lockt sie mit Vegetarischem respektive Veganem. Die Gerichte entsprechen den strengen Richtlinien der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus (SVV) und sind mit dem europäischen V-Label zertifiziert. Der SVV hat zudem kürzlich einen Handyservice lanciert, der im Nu das nächstgelegene Restaurant mit Vegi-Spezialitäten eruiert. Einer, der den Paradigmenwechsel rechtzeitig erkannt hat, ist Rolf Hiltl, Patron in vierter Generation des gleichnamigen Restaurants an der Zürcher Sihlstrasse, das dieses Jahr seinen 111. Geburtstag feiern konnte. Unter Hiltls Ägide hat sich das erste «Vegetarierheim und Abstinenz-Café» Europas zum urbanen Gourmetlokal gemausert, das seinesgleichen sucht. Mittags stehen die Hungrigen bis aufs Trottoir Schlange. Abends ist das Haus bis auf den letzten Stuhl besetzt. (Quelle: Tages-Anzeiger)

Retreat über bewusste Ernährung in Griechenland

Griechenland

Die Schweizer Autorin, Therapeutin und Musikerin Maria Magdalena Mara organisiert vom 20.-25. September ein Retreat in Pyrgos, auf dem Pelepoles in Griechenland: 6 Tage in herrlicher Ruhe, in Meeresnähe, im Olivenhain. Ernährung  für ein Höheres Bewusstsein, mit vegetarischer Nahrung, mit essbaren Blumen dem Geheimnis der Gewürze, alten Kräutersorten, mit Gold und Silber. Das Innere Wissen der Nahrung steht im Mittelpunkt – eine Ernährung, die fein schmeckt und das Hormonsystem wie auch das Nervensystem stärkt.  Sie lehrt, was Gesundheit überhaupt ist und wie sie sich diese aneignen können, damit sie erfahren können wie es sich anfühlt über viele Jahre konstant gesund zu sein. Zusammen mit Klang, den Maria Magdalena für jedes aus dem höchsten Seelenraum bringt, führt es dazu, der Seele die Stimme zu eröffnen. Diese Nahrung für die Seele und den Körper nennt sie Seelennahrung. Mit einem pyramidenförmigen Monochord und  Trommeln singt Maria Magdalena die Teilnehmer in ihre heilige Mitte, sie singt in der UR-Seelensprache, die jede Seele versteht. Hohe Räume aus der UR-Heimat öffnen sich und tiefe Begegnungen in sich selber finden statt. Darin öffnet sie den Teilnehmern ihre eigene Seelenstimme und hilft ihnen, diese Sprache zu finden und mutig zu singen. Dadurch finden viele Menschen ihre wahre Stimme und beginnen sie zu nutzen. Stille tritt ein und das wahre Liebes-Potential des Menschen beginnt sich zu entwickeln. In  Griechenland wird man auch mit Meditationen den Sonnenauf- und  -Untergang neu erleben. Weitere Infos: www.ashahain.ch.

Gesund essen und Gewicht reduzieren

Auf der Seite MMnews habe ic folgenden Bericht gesehen, hier ein Auszug:

Unser Ernährungsverhalten ist ausschlaggebend, ob wir Fettringe ansetzen oder nicht. Erstaunlich, denn selbst nach dem Fettabsaugen produziert der Körper erneut Fettzellen, dann nämlich, wenn wir unsere schlechten Eßgewohnheiten nicht ändern. Paradox ist, dass Fettverweigerer fehlende Fettzufuhr fast immer durch Kohlenhydrate ersetzen. Darauf schüttet der Körper Insulin zum Umbau aus: die aufgenommenen Kohlehydrate lagern sich letztlich wieder in Form von Fett ein. Doch was heißt es, sich gesund zu ernähren? Die Forscher meinen, 40% der aufgenommenen Kalorien sollten aus Fett bestehen. Aber halt, da gibt es bekanntlich gute und böse Fettsäuren. Die schlechten schädigen die Blutgefäße, die guten sorgen für stabile Zellwände.Die Königinnen unter den Fettsäuren sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diesen Fettadel kann der Körper nicht selber hervorbringen. Noble Fettsäuren mindern die Blutfettwerte, reduzieren das Herzinfarktrisiko, senken den Blutdruck. Bekannt sind diese Fettsäuren unter den Namen Omerag-3, Omega-6 und Omega-9. Diese Omegas stecken in den Ölen des Leinsamens, der Walnuss, der Sonnenblumenkerne und der Weizenkeime, aber auch in Hering, Makrele, Lachs, grünes Gemüse und Getreide.

Einfach ungesättigte Fettsäuren spalten das Verdauungsenzym besser auf, beschleunigen den Transport von Cholesterin, senken das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Hauptsächlich stecken sie in pflanzlichen Ölen, z.B. in Olivenböl, Macadamianüsse und Avocado. Gesättigte Fettsäuren – vorwiegend enthalten in tierischen Fetten – lagern sich in den Gefäßen ab. Nur etwa 10% des Fettbedarfs sollte man mit diesen Fetten decken, Süßigkeiten, Kuchen und Pizza nur gelegentlich essen. Dass unsere Körperfettdepots besonders gerne Krankheitserreger verstecken, die dann lange Zeit unentdeckt bleiben, wurde erst jetzt bekannt. Im Pasteur-Institut wies man nach, dass Mycobacterium tuberculosis, eingebettet vor allem im Bauchfett, alle Antibiotika-Angriffe überlebte. Sind am Ende Fettzellen beschützende Schlafstuben, können so Krankheitserreger jahrelang wie eine Made im Speck leben, irgendwann aus ihrem Fettverlies ausbrechen und erneut eine Seuche auslösen? Hinweis: Wenn Sie abnehmen wollen und dabei Fett verlieren, immer genügend Wasser trinken, damit Schadstoffe und schädliche Keime aus den Fettdepots des Körpers gespült werden.

Statt Diät, intelligent ernähren

Liebend gern würden eine Reihe von uns dauerhaft abnehmen, viele haben einige der Tausend bekannten Diäten durchlitten und dabei eins kennen und hassen gelernt: den Jo-Jo-Effekt. Sieger blieb die Fettarmee in unserem Körper. Auf Dauer konnten wir die Fettteufel nicht in den Hinterhalt locken und besiegen. Alle Diäten haben eine Systemschwäche: sie sind einseitig und lassen sich eben deswegen nicht konsequent durchhalten. Bei der Atkins-Diät hat man z.B. die Kohlehydrate als Dickmacher ausgemacht, Fette sind dagegen ausreichend erlaubt, „Brot – oh gitt oh gitt!“. Auch das FdH-Prinzip ist kein Königsweg. Es sollte nicht einfach die Zufuhr aller Nahrungsmittel halbiert werden, denn die Bestandteile haben unterschiedliche ernährunsphyiologische Bedeutungen. Fehlt z.B. die Eiweißzufuhr, baut der Körper neben Fett auch Muskelmasse ab. Auch das Einnehmen von Pülverchen oder Wunderpillen als Fettblocker ist nicht ratsam. Sie versagen bei jedem Wirkungsnachweis, indes machen sie Ihren Geldbeutel in dem Maße mager, wie sie die Pharmaindustrie mästen. Entwässerungsmittel entziehen zwar dem Körper Wasser aus dem Gewebe – davon haben wir ja 70% gespeichert – aber dafür kein Gramm Fett. Ungern wollen Sie doch wissen, was Sie in der Trockenmasse wiegen.

Aus welchen Grundbausteinen bestehen unsere Nährstoffe? Es sind Kohlehydrate, Eiweisse und Fette. Dazu gesellen sich Wasser, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Aromen und Farbstoffe. Die richtige Mischung dieser Komponenten macht eine intelligente Ernährung aus. Richtig ernähren heißt schlicht: Fett abbauen. Da gibt es ein elementares Grundprinzip. Bei einem Zuviel an Nährstoffen, speichert der Körper das Mehr in Fettzellen. Übersteigt der Energieverbrauch die Zufuhr, stellen unsere Fettzellen die fehlenden Treibstoffe bereit – und wir nehmen langsam an Fett, also an Gewicht ab.

Alle Bemühungen sind wenig erfolgreich, wenn wir untätig sind und uns nicht bewegen. Genetisch sind wir für rund 20 km Gehen täglich ausgelegt. Dieses Erbe aus unserer Frühzeit wird heutzutage durch Aufzüge, Rolltreppen, Fahrzeuge usw. ausgetrickst; die Wegstrecke reduziert sich auf Einzwanzigstel. Gehen oder laufen Sie täglich statt dessen regelmäßig 10.000 Schritte in Richtung Gesundheit. Wenn Sie Gelenk-schonend „Stöckeln“ gehen – auf Neudeutsch Nordic Walking – lassen Sie sich zuvor von einem Trainer die richtige Technik zeigen, denn sonst kann sich ein falsches Bewegungsmuster einschleichen. Die Bewegung ist also die zweite tagende Säule Ihrer Ernährung, denn sie regt Ihren Stoffwechsel zum Nachbrennen an. Durch die Zunahme von Muskelmasse verbrennt das Fett in den Muskelzellen besser, deutlich werden dabei die Blutfettwerte gesenkt, die Cholesterinwerte verbessert, und Ihre Psyche stabilisiert. Um den Energieinhalt eines Stücks Sahnetorte abzuarbeiten, müßten Sie etwa eine gute Stunde lang stramm marschieren.

Kommen wir zur Kernaussage, die sich offensichtlich um die aufgenommenen Kilokalorieren in kcal rankt. Hier liegt der Schlüssel zum intelligenten Abspecken. Wir müssen die Energiedichte der Nahrung betrachten, also ihren Energiegehalt in kcal auf das Gewicht in Gramm beziehen. Natürlich können Sie Ihren täglichen kcal-Bedarf durch den Verzehr von einer einzigen Tüte Kartoffelchips decken, klug ein- und aufgeteilt, gibt es dafür aber das Energie-Äquivalent von drei vollwertigen sattmachenden Mahlzeiten. Eine andere Kalorienbombe wäre ein Stück Schoko-Sahnetorte mit 500 kcal. In einem Gramm davon stecken 4 kcal, also ein Konzentrat mit hoher Energiedichte. Mit dieser Energie könnte man 10 Liter Wasser um 50°C erhitzen. Dieses Torten-Volumen allein füllt nicht Ihren Magen. Schon nach kurzer Zeit knurrt der Magen nach Hunger.

Auch kleine Häppchen zwischendurch lassen die Drucksensoren der Magenwände nicht ansprechen und auf den Modus umspringen „stopp, ich bin satt“. Deshalb konsequent nur drei Hauptmahlzeiten im zeitlichen Abstand von etwa vier Stunden aufnehmen und zwischendurch sich eben keine „Lila Pause“ gönnen, so wie die Nahrungsmittelindustrie es gerne sähe. Kurzum: Sie können ohne Hunger intelligent viel essen, mit wenig Kalorien oder dumm und dämlich wenig essen, mit viel Kalorien. Beispiel: 100 gr. Schokolade enthalten 540 kcal, 100 gr. Apfel 55 kcal; in Pommes stecken 300 kcal, in Salzkartoffeln 80 kcal. Fazit: senken Sie die Energiedichte durch mehr Obst und Gemüse, dafür greifen Sie weniger zu fetten und süßen Speisen. Achten Sie auch auf „flüssigen“ Zucker. Der Zuckergehalt in Limonaden ist oft gewaltig und versteckt. Eine Dose Cola birgt 11 Würfelzucker. Man muß es ansprechen. Gerade Alkohol – an sich schon mit hohem Brennwert – behindert massiv den Fettabbau. Der beliebte Verdauungsschnaps nach dem Essen stoppt abrupt die Fettverbrennung und läßt Bauch und Hüfte schwellen. Auch ein Doppelbock in der Bayerneinheit, die Maß, faßt sage und schreibe über 600 kcal.

Eingangs haben wir verschiedene Fettarten angesprochen. Gesättigte Fette sind die Dickmacher unter ihnen. Statistisch führen wir uns tagtäglich 145 Gramm reines Fett zu; verringern wir das Quantum auf 50 Gramm! Ungesättigte und dabei essentielle Fettsäuren landen dagegen nicht als Schwabbelfett in die mittleren und unteren Etagen unseres Körpers. Vielmehr gewinnt unser Körper daraus Hormone, Zellmembranen, Blutbestandteile und Immunstoffe. Der Schwerpunkt unserer Fettauswahl in der Nahrung sollte also auf ungesättigte Fettsäuren liegen. Lassen Sie sich von der obersten Führungsetage Ihres Körpers, dem Kopf, zu einer vernünftigen Nahrungsauswahl leiten.

Kommen wir zum „Bauchredner“, der uns „Hunger“ oder „satt“ meldet. Es ist das Hormon Insulin, das den Blutzuckerspiegel steuert. Gerade Zuckerzufuhr löst ein Hin und Her des Blutzuckerspiegels aus. Genau das müssen wir moderieren, also glätten, um vernünftig abzunehmen. Bei hohem Insulinspiegel sind unsere Fettzellen auf Einlagern programmiert. Dann können Sie das Abnehmen vergessen, selbst wenn Sie Kalorien einsparen. Fällt der Blutzuckerspiegel, meldet sich der Hunger und die Bewegung erschöpft sich im süchtigen Gang zum Kühlschrank. Man sollte am Anfang seinen Stoffwechsel umstellen und zwei Tage lang auf die Zufuhr von Kohlehydraten konsequent verzichten: Essen Sie drei Mahlzeiten über den Tag verteilt, z.B. Gemüsesuppe, gemischten Blattsalat mit Zucchini oder Feldsalat mit Putenbrust. Auch danach sollte der Blutzuckerspiegel keine Achterbahn fahren durch Knuspersnacks. Führen Sie ihn in ein stilleres Fahrwasser, und das schon beim Frühstück. Vermeiden Sie Marmelade, Müslimischungen, Schoko-Nußcrem und ersetzen Sie diese Süßbomben durch Vollkornprodukte, fettärmeren Käse, Quark, Hüttenkäse und Ei. -Hans Jörg Müllenmeister

Olivenöl und Gemüse schützen vor frühzeitiger Alterung

olive-oil

Eine aktuelle amerikanische Studie bietet gute, neue Argumente für eine mediterrane Ernährung: Olivenöl, Gemüse & Co. wirken dem mit dem Alter einher gehenden Abbau der geistigen Leistungen entgegen und verzögern sogar den Ausbruch der Alzheimer-Erkrankung. „Es handelt sich hier um eine wichtige Studie mit hoher Alltagsrelevanz“, kommentiert Prof. Dr. Matthias Endres von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie die Arbeit. Bereits seit längerem ist bekannt, dass eine mediterrane Diät positive Effekte auf das Herz- und Kreislaufsystem hat. Im Alter steigt das Risiko an Alzheimer zu erkranken. Eine Vorstufe (genannt: Mild cognitive impairment“, kurz: MCI) bringt Vergesslichkeit, aber auch Einschränkungen der Aufmerksamkeit und der Körperkontrolle mit sich. Offenbar vermag die richtige Ernährung das Risiko zu senken, wie Ärzte um den Neurologen Nikolas Scarmeas vom Medical Center der Columbia University in New York feststellten. Als positiv erwies sich die so genannte mediterrane Diät, das bedeutet den Verzehr von Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, ungesättigten Fetten, zumeist Olivenöl, Fisch und den moderaten Konsum von Alkohol, sowie gleichzeitig den Verzicht auf tierische Fette und Fleisch.

„Diese Ergebnisse unterstützen die Annahme, dass eine mediterrane oder ähnliche Diät das Risiko beeinflusst, dass sich MCI manifestiert oder MCI zur Alzheimer-Erkrankung fortentwickelt“, folgern die Ärzte um Nikolas Scarmeas. Alles in allem seien die positiven Effekte einer gesunden Ernährung auf MCI aber keinesfalls ausreichend untersucht, vor allem die möglichen biologischen Mechanismen, die der Schutzwirkung zu Grunde liegen. „Auch wenn ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der mediterranen Diät und möglicher Demenzentwicklung hier nicht bewiesen wurde, handelt es sich doch um eine wichtige Studie mit hoher Alltagsrelevanz“, meint Prof. Dr. Matthias Endres, Leiter des Centrum für Schlaganfallforschung und Direktor der Klinik für Neurologie an der Charité in Berlin. „Fest steht: Eine mediterrane Diät ist auf jeden Fall eine gute Empfehlung, um Herz und Hirn auf Dauer Gutes zu tun.“ Weitere Details der Studie: Die Ergebnisse sind im renommierten Fachjournal „Archives of Neurology“ [1] veröffentlicht. Die Forscher untersuchten 1875 Personen im durchschnittlichen Alter von 76,9 Jahren und ermittelten per Fragebogen auf einer Skala von Null bis Neun, ob sich diese wenig (null) oder stark (neun) an eine mediterrane Diät hielten. Nach einem Beobachtungszeitraum von 4,5 Jahren wiesen 275 der 1393 gesunden Freiwilligen Symptome der MCI auf. Das Risiko dafür korrelierte eindeutig mit der Ernährungsweise. Unter den 482 Patienten mit MCI erkrankten 106 nach 4,3 Jahren an Alzheimer. Wieder stand das Risiko in Zusammenhang mit der Ernährungsweise.

AYURVEDA – Wisdom of Life

Interview mit Kumudini Shoba über die Geheimnisse des Ayurveda (Englisch). Kumudini ist seit jungen Jahren fasziniert von den Aussagen der ayurvedischen Philosphie, besonders inbezug auf unsere Ernährung und Lebensführung. Sie kommt ursprünglich aus Sri Lanka, lebt heute in Seattle und ist Mitbegründerin von Service-Plants, einer in Singapur domizilierte Produktionsfirma, die 100 % naturreine Nahrungsergänzungen mit erstklassigen indischen Kräutern produziert. Dies ist die 8. Ausgabe meines monatlich (am 13.) erscheinenden Podcasts LIFE Voices, in dem ich inspirierende Leute aus allen Gebieten vorstelle.

Wenn Du auf das Bild klickst, wirst Du automatisch mit VEOH verbunden und kannst das Video anschauen. Dauer: 7:17 min