„Fully“ Mountain-Bike-Test in Afrika

Mit einer spektakulären Aktion beschaffte Stephan Holderegger für das „Rhein-Valley-Hospital“ Spendengelder. Der seit seiner Kindheit an cystischer Fibrose erkrankte und lungentransplantierte Stephan Holderegger wollte aufzeigen was möglich ist wenn man an sich glaubt und das Gute jeweils in den Vordergrund stellt. Mit seinem Trekking auf den höchsten Gipfel Afrikas sammelte er zugleich Geld: zur Finanzierung des Spitalprojektes «Rhein Valley Hospital» in Kenia, das von der Appenzellerin Ruth Schäfer (Mama Matata), geleitet wird. Mit von der Partie waren neben dem FLYER – Team auch die Ex Miss Schweiz 2008 Amanda Ammann, der bekannte Hackbrettspieler Nicolas Senn sowie namhafte Ärzte und ein ZDF – Reporter neben anderen interessanten Persönlichkeiten. Nach erfolgreicher Kilimanjaro-Besteigung testete das FLYER-Team das neue Fully unter erschwerten Bedingungen. In Tansania und Kenia, in Höhenlagen zwischen 800 und 3000 m.ü.M. wurde alles aus dem FLYER X-Serie herausgeholt. Oft waren die Strassenverhältnisse alles andere als gut und auch zusätzlicher Staub oder sintflutartiger, tropischer Regen konnten den Bikes auf den oft wilden Trails nichts anhaben. Die Fahrer konnten sich somit auf die einzigartigen Naturschauspiele um sich herum einlassen. Mit einem Lächeln konnten die ruppigen Aufstiege weggesteckt werden. Die Biketec AG spendete einen FLYER X-Serie dem Rhein Valley Hospital, damit Mama Matata (Ruth Schäfer) die oft beschwerlichen Wege zu ihren Patienten oder dem Spital etwas einfacher bewältigen kann. Auch Stephan Holderegger durfte eines der Test-FULLY’s mit nach Hause nehmen. Weitere Infos über die Kilimandscharo-Sponseraktion: www.hochhinaus.ch.

Projekte nachhaltiger Energienutzung in der Schweiz ausgezeichnet

Sechs Projekte für eine nachhaltige Energienutzung werden dieses Jahr vom Bundesamt für Energie (BFE) mit einem Watt d’Or ausgezeichnet. Dazu gehört unter anderem die Rheintaler Energie-Initiative. Zwölf Gemeinden im St. Galler Rheintal haben sich zu einer Energie-Initiative zusammengeschlossen und ein Energieförderprogramm für Gebäude erarbeitet. Sie hätten geschafft, womit sich oft schon zwei Gemeinden schwer täten, teilte das BFE am Donnerstag mit. Die Energie-Initiative sei deshalb ein Modell für die ganze Schweiz. Dafür erhielt die Rheintaler Energie-Initiative den biketecWatt d’Or 2009 in der Kategorie Gesellschaft. In der Kategorie Energietechnologien wurden das Paul Scherrer Institut in Villigen AG und die Technische Universität Wien ausgezeichnet. Sie hatten in Güssing (A) die weltweit erste Pilotanlage für die Umwandlung von Holz in synthetisches Erdgas gebaut.

Die Rhônéole SA in Vernayaz VS erhielt den Watt d’Or in der Kategorie erneuerbare Energien. Sie hatte im Mai 2008 in Martigny VS das grösste Windkraftwerk der Schweiz in Betrieb genommen. In der Kategorie energieeffiziente Mobilität wurde die Biketec AG aus Kirchberg BE prämiert. Sie verleiht in Tourismusgebieten Elektrofahrräder. Ausgezeichnet wurde schliesslich auch die Allreal aus Zürich in der Kategorie Gebäude für ihre Null-Energie-Wohnüberbauung in Oberwinterthur ZH. Der Spezialpreis der Jury geht an die Ernst Schweizer AG Metallbau in Hedingen ZH. Sie engagiere sich seit Jahren erfolgreich für eine energieeffiziente und umweltschonende Produktion, lautet die Begründung. Die Watt d’Or wurden bereits zum dritten Mal vom BFE verliehen. Die Preise sind nicht dotiert; Ziel ist es vielmehr, die prämierten Projekte bekannt zu machen und so Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit für innovative Energietechnologien zu sensibilisieren. Für die diesjährigen Watt d’Or wurden über 100 Projekte eingereicht.  (Quelle: news.ch)