Neue Insel im Westen von Frankreich entstanden

Letztes Jahr fegte ein Sturm über Frankreich. Als das Unwetter sich gelegt hatte und die Bewohner des nordwestlich von Bordeaux gelegenen Fischerortes Royan (am Atlantik an der Nordseite der Trichtermündung Gironde) vor ihre Häuser traten, um die Schäden zu begutachten, trauten sie ihren Augen nicht: Etwa zehn Kilometer von der Küste entfernt war eine Insel aus dem Meer aufgetaucht. Offiziell gibt es die Insel zwar noch gar nicht, doch die Anwohner hatten schnell einen Namen für das neue Phänomen gefunden: „Ile Mystérieuse“ (dt.: die geheimnisvolle Insel) nach einem Roman von Jules Verne. Die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, dass die Größe der Insel variiert: zirka 44.500 Quadratmeter bei Flut und etwas mehr als ein Quadratkilometer bei Ebbe. Zum Vergleich: Helgoland ist 1,7 Quadratkilometer groß. In der Nähe der „Ile Mystérieuse“ steht eine weitere Sehenswürdigkeit: Der Leuchtturm von Cordouan, Frankreichs ältester Leuchtturm. Es ist noch unklar, wie genau das Eiland entstanden ist. Es könnte sein, dass sich sukzessive Sand ablagerte, der aus dem Ozean und von Dünen der umliegenden Küste stammte. Doch Experten sind sich sicher, dass es sich nicht um eine bald wieder verschwindende Sandbank handelt, sondern um eine echte Insel. Nun erfreuen sich Forscher am jungfräulichen Terrain: Auf der „Ile Mystérieuse“ lässt sich nachvollziehen, wie sich Ökosysteme entwickeln. Bis zu 30 Tier- und 12 Pflanzenarten habe man laut „The Guardian“ schon entdeckt. (Quelle: T-Online)

Paris – Grösstes Panoramabild der Welt mit 26 Gigapixeln Auflösung

Die Stadt Paris kann man neuerdings als gigantisches Panoramabild mit 26 Gigapixeln über diese Webseite betrachten. Dabei war ein Intel-Server-System mit 16 Prozessoren, 24 Gigabyte RAM sowie ein Terabyte SSD-Speicher dazu nötig, um die 2.346 Einzelaufnahmen – geschossen mit zwei Canon 5D Mark II bei einer Brennweite von 600 mm – binnen drei Stunden und vierzehn Minuten zu einem gigantischen Panoramabild zusammenzufügen. Mittels Maus-Navigation kann man das Panoramabild aktivieren und zoomen. Mit dem Pariser Bild wird der bisherige Rekordhalter, eine ebenfalls 26 Gigapixel große Aufnahme der Stadt Dresden, um knappe 733 Megapixel geschlagen. Auf dem Bild kann man übrigens die schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf einmal bestaunen, wie beispielsweise den Pariser Eiffelturm, Notre Dame, das Panthéon, Sacré Coeur oder den Triumphbogen bis hin zum Louvre. Die 20 schönsten Sehenswürdigkeiten der französischen Metropole sind über ein Menü bequem anwählbar. Interessierte erhalten darüber hinaus auf Französisch oder Englisch weiterführende Informationen zu den Wahrzeichen der Stadt.

The Green Beautiful – ein Film, um die Augen zu öffnen

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Das ist ein Film der neuen Generation. Wer genug hat von den falschen Hollywood-Produktionen, soll sich Zeit nehmen für „The Green Beautiful“ von Alain Sarde, jetzt in 9 Teilen auf You Tube. Am besten Du klickst auf den Film, dann kommst du zu YouTube und kannst dann alle 9 Teile anschauen. Der Film ist in Französisch mit englischen Untertiteln (z.T etwas schnell wechselnd, aber man gewöhnt sich daran oder stopt halt schnell auf Pause zum Lesen). Ich kann nur sagen, ich habe alle 9 Folgen hintereinander angesehen und es lohnt sich 100 %. Die Story: Eine Gemeinschaft von Menschen lebt auf einem anaderen Planeten in Wonne, Einfachheit, naturverbunden und mit natürlichen telepathischen Kräften beschenkt. Dann fragt einer unter ihnen, ob jemand auf den Planet Erde gehen will. Niemand meldet sich. Schliesslich will eine Frau gehen. Und was Sie alles auf der Erde erlebt, will ich nicht vorwegnehmen. Ein echter „mind-blowing“ Film, der einem aufzeigt, wie es um unsere Gesellschaft steht und wohin wir uns wieder zurückbewegen müssen…

Meeresenergie ist die Energie der Zukunft

Bei der Förderung erneuerbarer Energien will Frankreich verstärkt auf Energie aus dem Meer und Windkraft setzen. «Meeresenergie ist die Energie der Zukunft», betonte Umweltminister Jean-Louis Borloo am Montag in Paris. Es müsse ein Weg gefunden werden, die Kosten für diese Technologie zu reduzieren. Dänemark und Grossbritannien seien mit gutem Beispiel vorangegangen. Frankreich besitzt seit Anfang der 60er Jahre ein Gezeitenkraftwerk an der Atlantikküste bei Saint Malo. Borloo kündigte zum Auftakt einer Woche der erneuerbaren Energie zahlreiche Massnahmen an, um den Anteil der erneuerbaren Energien in Frankreich wie europaweit geplant auf 20 Prozent zu verdoppeln. Die Zahl der Windkrafträder soll von 2000 auf 8000 erhöht werden. Durch leistungsfähigere Maschinen soll die Produktion von derzeit 2500 Megawatt verzehnfacht werden. Dabei solle die Landschaft geschont werden. «Wir müssen einen Ausgleich finden, ohne die Windkraft aufzugeben», betonte Borloo. In Frankreich gibt es eine starke Protestbewegung gegen Windräder. Ziel sei daher, grössere Windparks vor der Küste anzulegen. Frankreich liegt nach Deutschland und Spanien bei Windkraft an dritter Stelle. (Quelle: news.ch)

In Frankreich wird ein Schloss aus dem 13. Jahrhundert nachgebaut …

Im Herzen der Puisaye, einer unberührten Region des Burgunder Departements Yonne in Frankreich stellen sich rund fünfzig Werkleute einer ausserordentlichen Herausforderung : Sie bauen eine Burg mit Materialien und Techniken, wie sie im Mittelalter gebräuchlich waren. Mitten in der herrlichen Natur, an einem Ort, wo sämtliche zum Bauen notwendigen Materialien wie Holz, Erde, Sand und Ton zur Verfügung stehen, bauen Steinbrecher, Steinhauer, Maurer, Holzfäller, Zimmerleute, Schmiede, Ziegler, Karrer, Korber und Seiler Tag für Tag unter den Augen von tausenden von Zuschauern eine veritable Ritterburg. Die Bau wurde 1997 begonnen, und dürfte gegen 25 Jahre dauern. Das Hauptinteresse eines solchen Abenteuers liegt in der Beobachtung der unterschiedlichen Arbeitsphasen. Jede Bauetappe ist auf ihre Weise einzigartig und stellt jeweils ein gesondertes Ereignis dar. Was immer auch die Beweggründe für die Lancierung dieses Abenteuers gewesen sein mögen, Guédelon erfüllt in mancher Hinsicht Träume und Erwartungen der Menschen des 21. Jahrhunderts. Nebst wissenschaftlichen, historischen, pädagogischen und touristischen Anforderungen sind vor allem die zwischenmenschlichen Aspekte der Baustelle von hoher Bedeutung. Weitere Informationen über dieses aussergewöhnliche Projekt findest du auf der Webseite www.guedelon.fr.