Fit für den Ironman China am 14. März 2010?

Soeben ist die neueste Ausgabe des online-Magazins PACE erschienen, in der vergangene und künftige Veranstaltungen der Sportwelt mit Links, Photos und Videos enthalten sind. Eine der erwähnten Sport Events ist der „Ironman China 2010“; hier ein Textauszug dazu:

„Die beiden ersten Ausaben des Ironman China 2009 waren mit Temperaturen am Renntag deutlich über 40 °C sehr hart. Das soll sich 2010 nicht wiederholen, weshalb das Datum für den 3. Iroman China auf den 14. März 2010 vorverlegt wurde, da zu dieser Zeit mit deutlich kühleren Temperaturen gerechnet werden kann. Mit einem Anteil von 90 % an ausländischen Athleten ist das Rennen auf der chinesischen Ferieninsel Haikou jetzt schon internationaler Event. Nach dem Verlegen der Schwimmstrecke vom Meer in den Nandu River in diesem Jahr, wird es für die gleiche Disziplin auch 2010 wieder eine Aenderng geben. Anstatt der 2 Runden für die volle Ironman-Distanz wird im nächsten Jahr die volle Distanz nur in einer Richtung geschwommen, und zwar flussabwärts. Bleiben wird auf jeden Fall der Enthusiasmus der Einwohner von Haikou an diesem Event und die Gastfreundschaft mit der die Irioman China Teilnehmer empfangen werden.“

Sister Madonna: 78jährige Nonne läuft noch Triathlons

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Definitiv inspirierend ist dieses Interview mit Sister Madonna aus den USA. Die 78jährige katholische Nonne begann erst mit 52 zu Laufen und hat mittlerweile schon 20 Ironmans in Hawaii und 300 Triathlons in aller Welt absolviert! In diesem Interview im Rahmen meiner Serie „LIFE Voices“ kannst Du erfahren, wie Sister Madonna Sport und Spiritualität verbindet. (Englisches Original). Das Interview dauert 13 Minuten. Falls Du noch mehr wissen möchtest, gibt es auf srichinmoy.tv eine lange Version (41 Minuten).

Natscha Badmann startet in Hawaii

Wie der TA heute berichtet, wird Natascha Badmann am 11. Oktober an der Ironman-WM auf Hawaii starten. Dies entschieden die sechsfache Hawaii-Siegerin sowie ihr Trainer und Lebenspartner Toni Hasler. Badmann war vor elf Monaten an der letzten Ironman-WM auf Big Island als eine der Topfavoritinnen angetreten. Doch ein schlimmer Sturz im Radfahren zerstörte die Ambitionen der zweifachen Schweizer Sportlerin des Jahres. Zwei Schulter-Operationen und ein bis heute noch nicht abgeschlossener Wiederaufbau waren die Folge. In den letzten Wochen konnte die 41-jährige Küngoldingerin erste Wettkämpfe bestreiten, in denen sie gegen Nicht-Profi-Konkurrenz standesgemäss siegte. Doch der Bewegungsapparat im Oberkörper ist nach wie vor eingeschränkt. Das Ausholen für die Crawl-Züge im Schwimmen, länger anhaltendes Verbleiben in der tiefen Zeitfahr- Position auf dem Karbonrennrad oder die ökonomische Armhaltung im Laufen – die Ausübung aller drei Triathlon-Disziplinen ist nicht mehr mit dem Bewegungsradius früherer Tage möglich. «Doch Natascha klagt nicht. Sie betrachtet es als Chance, durch die Aneignung neuer Bewegungsmuster besser zu werden», sagt Toni Hasler. Badmann betont zwar, dass «ich nicht nach Hawaii gehe, um einfach nur ins Ziel zu kommen, sondern um im Profi-Feld so gut wie möglich abzuschneiden.» Es wäre aber als mittlere Sensation zu werten, wenn die Schweizerin zum 30-Jahr-Jubiläum des berüchtigsten und prestigesträchtigsten Triathlons der Welt die Top 10 und damit zum insgesamt zehnten Mal die Preisgeld-Ränge erreichen sollte.

Badmann hatte 1996 auf Hawaii über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen als Überraschungs-Zweite debütiert. Mit Ausnahme von 1999 (Konzentration auf die olympische Distanz) war sie seither in Kailua-Kona immer an den Start gegangen (sechs Siege, zwei zweite Plätze, Rang 10 im Jahr 2006 sowie zwei Aufgaben aus gesundheitlichen Gründen). Bis im Vorjahr, als Rookie Chrissie Wellington (Gb) siegte, war Badmann auch die einzige europäische Siegerin an der Ironman-WM gewesen.