Eddie Kroll besucht sein Wasserprojekt in Kenia

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Der 6. Januar 2006 war ein Tag, der das Leben des Oesterreichers Eddie Kroll für immer verändern sollte. An jenem Morgen entgingen Kroll und seine drei Freunde nur knapp dem Ertrinkungstod bei einem Bootsunfall in Kenia. Dieses dramatische Ereignis veranlasste ihn, aus Dankbarkeit ein Hilfsprojekt zum Bau von Brunnenanlagen in Kenia ins Leben zu rufen. Seit dieser Zeit läuft die Hilfsaktion „Schilling für Shilling“ und was der St. Georgener  auf die Beine gestellt hat, kann sich wahrlich sehen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Casino Linz finden regelmäßig Veranstaltungen mit zahlreichen Ehrengästen statt. Der Erlös aus diesen Benefizgalas kommt, ohne jeden Abzug, dem Hilfsprojekt zugute. Viele Prominente wie Franz Grad, Lothar Mathäus, Toni Polster, Ivica Vastic, Didi Constantini, Josef Schicklgruber, Christian Mayrleb, Karl Daxbacher, Waterloo und Robinson u. v. a. unterstützen diese Hilfsaktion.

kroll1Heute hat Eddie Kroll sein Wasserprojekt in Thugunui zusammen mit Familie und Freunden besucht und natürlich das Rhein-Valley Hospital in Kasambara, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. An beiden Stellen kommt die Bevölkerung dank dieser Initiative zum lebensnotwendigen frischen Trinkwasser. Der Brunnen in Thugunui besteht seit einem Jahr. Die österreichische Gruppe war erstaunt zu sehen, wie gut das Projekt läuft und wie gut es von den verantwortlichen Einheimischen betreut wird. Die Besucher brachten auch Geschenke für die Kinder des Dorfes, die mit Freuden entgegen genommen wurden. Eine Gruppe von Frauen sang Willkommenslieder und auch Ruth Schäfer vom Rhein-Valley Hospital war eingeladen. Eddie erhielt eine Ziege als Geschenk, für die jetzt auf dem Areal ein Ehrenplatz eingerichtet wird. Nach dem Besuch des Wasserprojektes in Thugunui auf 3000 m ging er ins Spital hinunter und lobte dort die perfekte Ordnung und Sauberkeit. Dann ging es gleich wieder Richtung Nairobi zum Flugplatz, wo Eddie Kroll via Mombasa heimkehrte.

Regierungsbesuch im kenyanischen Rhein-Valley Hospital

Nachdem sich das von Schweizern aufgebaute Rhein-Valley Hospital in Kasambara/Nakuru in Kenya seit einer Woche für die notwendige Massnahmen zum Ausbruch der Cholera eingesetzt hat, zeigt jetzt auch die kenyanische Regierung Interesse an der Arbeit des kleinen, vorbildlich geführten Pionier-Spitals. Regierungsvertreter des Gesundheitsministeriums der Provinz und des Distrikts sowie der kenyanische Parlamentsskretär James Niykal selbst inspizierten heute das Spital und das davor aufgebaute Zeltlager für die Vertriebenen der Ausschreitungen vor einem halben Jahr. Die beiden Aerzte Wanjara und John zeigten mit Stolz die Räumlichkeiten und die Offiziellen der Regierung waren begeistert. Sie bedankten sich mehrmals bei der Leiterin, der Schweizerin Ruth Schäfer für die geleisteten Dienste und die rechtzeitige Meldung der ersten Cholerafälle vor ca. einer Woche. Anschliessend versicherten sie künftig die volle Unterstützung der Regierung. Es ist erfreulich, dass das Rhein-Valley Hospital endlich auch von offizieller Seite anerkannt wird, denn der Einsatz der beiden Initianten – Ruth Schäfer vor Ort und Stehan Holderegger als Gründer und Promoter – ist exemplarisch.