Oesterreicherin bezwingt längsten Lauf der Welt in Queens, New York

Es ist Sonntag, 6 Uhr morgens am 12. Juni 2011. Während die meisten noch schlafen und einen entspannten, freien Tag vor sich haben, steht die Österreicherin Surasa Mairer in der Millionenmetropole New York an der Startlinie des längsten zertifizierten Laufs der Welt. Der Self-Transcendence 3100-Meilen-Lauf wird hier um einen Häuserblock im Stadtteil Queens zum 15. Mal vom Sri Chinmoy Marathon veranstaltet. 5649 Runden auf der betonierten 883 Meter langen Laufstrecke um die Thomas A. Edison Career and Technical Education High School, einen Sportplatz und einige andere Häuser liegen vor der Ultraläuferin – anders ausgedrückt 118 Marathons hintereinander – fast 5000 km.

Surasa Paula Mairer, ist am 6. März 1959 in St. Justina, einem kleinen Dorf bei Assling in Osttirol geboren und sie hat einiges vorzuweisen. Sie hält die Ultralauf-Weltrekorde für 1000 km, 700 Meilen und 1300 Meilen. Sie ist auch die erste Frau, die einen Marathon rückwärts lief und Rückwärtslauf-Rekorde für 5 km, 10 km und den Halbmarathon aufgestellt hat. Und doch ist es ihr zweiter Versuch. Letztes Jahr schaffte die Osttirolerin auf derselben Runde im Stadtviertel Jamaica von Queens nur 2700 Meilen. Es ist ein unberechenbarer Ultralauf und 2010 machte ihr die extreme Hitze und eine Beinhautentzündung zu schaffen. Nichtsdestotrotz war Surasa die erste Österreicherin, die bei einem Rennen auf einer zertifizierten Strecke 2700 Meilen bewältigte. Und sie ist die zweite Frau, die dies überhaupt je geschafft hat. In den ersten Wochen legt sie dieses Jahr jeden Tag im Schnitt mehr als zwei Marathons zurück – oft sogar bis zu 100 km. Blasen tauchen an ihren Füßen auf, verschwinden von den medizinischen Betreuern behandelt aber wieder – trotz ständiger Belastung. Sie wiederholt Mantren auf der Strecke, darunter ein Gesundtheitsmantra, und einen Aphorismus des spirituellen Lehrers Sri Chinmoy: „Mit absolutem Vertrauen wird das absolut Unmögliche zur absoluten Möglichkeit.“

10 000 Kalorien pro Tag muss die Extremsportlerin zu sich nehmen. So isst sie jede zweite Runde eine kleine Mahlzeit, die sie in einem Plastikbecher mit sich trägt. Pizza, Eiscreme, Reis, Nudeln, Früchte… an eine spezielle Diät hält sich die gebürtige Tirolerin nicht. Sie setzt sich während der über 7 Wochen auf der Laufstrecke zum Essen nie hin, sondern isst nur während sie läuft. Am Ende verliert Surasa trotzdem 3 kg an Gewicht. Eine Laufpause bei Ultrarennen ist für alle Läufer zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens vorgeschrieben. Surasa schläft jeden Tag nur 4 Stunden und wacht aber erholt auf, erzählt sie. In den ersten Tage und kurz vor dem Lauf konnte sie gar nicht schlafen. Die Runden nach Sonnenuntergang sind eine willkommene Erholung für die Läufer, da die Temperaturen im Juli tagsüber meist über 30° Celsius kletteren. Der Sommer in New York im August kann sehr heiß werden und das tut er auch dieses Jahr. Am Tag 41 klettern die Temperaturen bis auf auf 44° Celsius. Am Tag darauf wird der Lauf wegen der Rekordtemperaturen für einen Tag unterbrochen, um Schaden für die Gesundheit der Läufer abzuwenden. Das vorgegebene Zeitlimit, in dem der Lauf bewältigt werden muss, wird wegen der extremen Witterungsverhältnisse um 2 Tage verlängert – von 52 auf 54 Tage.

Plötzlich zwingen starke Schmerzen in der Wade die heute in Wien lebende Sekretärin am Tag 47 nur zu gehen. Es fühlt sich wieder nach einer Beinhautentzündung an, sagt sie. Viel mehr als 30 km pro Tag waren damit im Gehtempo nicht zu schaffen. Der Arzt diagnostiziert einen verletzten Muskel. Nicht einmal 30 Menschen haben es bisher überhaupt geschafft den Mount Everest des Laufens zu bezwingen. Ist das so kurz vor dem Ziel nach 2780 Meilen das Aus für die zweite Frau der Welt, die es gewagt hat, an dem wohl härtesten Ultralauf der Welt teilzunehmen? Die Ärzte sehen es so. Doch wie durch ein Wunder kann Surasa nach 3 Tagen im Gehtempo wieder laufen und spulte dann ihre Runden wieder im gewohnten Durchschnittstempo von 60 Meilen pro Tag ab. Gerade rechtzeitig um den Lauf in der vorgegeben Zeit zu beenden. Als erste Europäerin und als zweite Frau der Welt kommt Surasa Paula Mairer am 4. August gegen 22 Uhr Ortszeit New York ins Ziel. Die 52-Jährige  bewältigt die 3100 Meilen oder 4988 km in 53 Tagen, 15 Stunden, 54 Minuten und 25 Sekunden. Damit überbietet sie den Altersweltrekord von Suprabha Beckjord aufgestellt im Jahr 2008 in 56 Tagen, 17 Stunden, 51 Minuten und 22 Sekunden um mehr als 3 Tage.

Im Ziel angekommen, erklärt Surasa: „Ich habe hin und her überlegt, ob ich die 3100-Meilen noch einmal laufen soll. Als ich mir dann vorgestellt habe wie ich in New York meine Runden drehe, kam große Freude auf. Diese Freude habe ich auch meist während des gesamten Laufs empfunden.“ Während der siebeneinhalb Wochen verschleißt sie 7 Paar Laufschuhe. „Das ist gar nicht so viel“, meint sie, „andere Läufer brauchen zwölf Paar. Das hängt vom Laufstil des Einzelnen ab.“ Vor ihr gelang es nur einer Frau, der heute 55-jährigen Suprabha Beckjord aus Washington, den 3100-Meilen Lauf zu bewältigen. Der Amerikanerin gelang dies dreizehn Mal in Folge zwischen 1997 und 2009 und ihre Weltrekordzeit liegt bei 49 Tagen 14 Stunden 30 Minuten und 54 Sekunden. Nur 10 Ultra-Läufer hatten sich 2011 an das Rennen herangewagt. Acht davon kommen ins Ziel. Der Ukrainer Sarvagata Ukrainskyi aus Berdansk läuft die 3100 Meilen in 44 Tagen, 13 Stunden, 38 Minuten und 52 Sekunden, und landet damit auf Platz 1. Der 37-Jährige lief das Rennen zum ersten Mal und beendete es in Rekordzeit für jemanden, der erstmals an diesem Ultralauf teilnahm. Sein ebenso alter Landsmann Igor Mudryck aus Vinnitsa kommt mit 45 Tagen, 2 Stunden, 30 Minuten und 37 Sekunden als Zweiter ins Ziel.

Der 3100-Meilen-Lauf ist der längste zertifizierte Lauf der Welt auf einem Rundkurs und wurde 1997 von dem spirituellen Lehrer, Friedensvisionär und Sportler Sri Chinmoy ins Leben gerufen. In dem Ashram, einer klosterähnlichen spirituellen Gemeinschaft, in dem er aufwuchs, war er ein exzellenter Fußballer und Volleyballspieler, sowie der beste Sprinter des Ashrams. Im Zehnkampf zeichnete er sich in den späteren Jugendjahren aus. In den 70er und 80er Jahren lief Sri Chinmoy zahlreiche Marathons, Ultramarathons und auch kürzere Distanzen. Sri Chinmoy sah, dass es das Ziel eines Wettkampfs ist, nicht andere zu übertreffen, sondern sich gegenseitig zu inspirieren, die eigenen besten Fähigkeiten zum Vorschein zu bringen. Er formulierte die Erkenntnis „Wenn wir über uns selbst hinauswachsen, erhalten wir Freude in grenzenlosem Maße.“ Diese Philosophie der Self-Transcendence setzte er auch in Laufwettkämpfen um, indem er immer längere Ultralauf-Veranstaltungen ins Leben rief, die jenen Läufern, die die Fähigkeit dazu haben, neue Möglichkeiten eröffnete, über die eigenen Grenzen hinauszugehen.

Die MSNBC Today Show hat einen tollen Videobericht gebracht, den Du hier anschauen kannst:www.msnbc.msn.com

Den 24 Stundenlauf in Basel nochmals miterleben

Das Video des 12+24 Stundenlaufs in Basel von anfangs Mai ist jetzt online. Am diesjährigen 12+24 Stunden-Lauf Basel nahmen 135 Läuferinnen und Läufer aus 13 Nationen teil. Gesamtsieger des 24 Stunden-Laufes war der 57jährige Victor Rodionov (Lettland) mit 225 km, bei den Damen gewann Vorjahres-Siegerin Heike Christ (D) mit 207 km. Beim 12-Stunden-Lauf siegten John Pares (GB) mit 137 km und Maya Lukas (D) mit 109 km. Rekordteilnehmer Martin Suter (Bild rechts unten mit Marathonläuferin Tegla Leroupe) aus Zürich war zum 20. Mal dabei. Seit der ersten Austragung 1988 ist er in Basel über 2’770 km gelaufen.

12+24h-Lauf in Basel wird während 24 Stunden live übertragen!

Dieses Jahr wird der Sri Chinmoy Self-Transcendence 12+24h-Lauf in Basel zum zweiten Mal live übertragen. Wenn Ihr jemanden kennt, der dort am nächsten Wochenende (7./8. Mai) den bekannten Ultralauf absolviert oder wenn Ihr sonst laufbegeistert seid, habt Ihr die goldene Gelegenheit, das Ereignis bis und mit Rangverkündigung live mitzuerleben. Und das ist der direkte Link im Internet: http://www.livestream.com/srichinmoyraces.

Die Schweizer Laufsaison beginnt bald

Auch in der Schweiz beginnt bald wieder die Laufsaison. Das Laufspektakel in der Ferienregion Lenzerheide findet am 26. Juni 2010 statt. Am Graubünden-Marathon kann dieses Jahr der Piz Scalottas erklommen werden! Lassen Sie sich dieses einmalige Ereignis nicht entgehen. Der Startschuss zur achten Austragung des Graubünden-Marathons fällt um 09.15 Uhr in der Kantonshauptstadt Chur. In diesem Jahr einmalig, ist der Zielbogen auf dem Piz Scalottas gespannt. Die 42.2 Kilometer sind extrem. Extrem hart. Extrem steil. Extrem schön. Der Scalottas-Run mit Start in Lenzerheide und Ziel auf dem Piz Scalottas belohnt ebenfalls mit einem sagenhaften Panorama. Der immer beliebtere 20 Miles und der letztes Jahr neu eingeführte Halbmarathon sprechen mit ihrer moderateren Streckenführung ein breites Publikum an und sorgen für grosse Spannung und Abwechslung am Laufspektakel in Lenzerheide. Jetzt anmelden: https://secure.datasport.com/?grmara10. Mehr Infos: www.graubuenden-marathon.ch.

Am 1. Mai wird die Vaduz Arena zu einem stimmungsvollen Lauffest. Ob jung oder alt, ob Hobbyjogger oder Gelegenheits-Sportler – 21 Kategorien stehen zur Auswahl. Der 10km Lauf führt durchs schöne Städtle Vaduz und den fürstlichen Weinberg, eingebettet zwischen den Bergen Liechtensteins und der Schweiz. Kinder bis 10 Jahre laufen gratis – das macht den Lauf ideal für eine Familien-Teilnahme. Alle Läufer erhalten einen Finisher-Preis, der mit viel Liebe und Herzblut von den Mitarbeitern des Heilpädagogischen Zentrums gefertigt wird. Zusätzlich stellt die Liechtensteinische Landesbank AG für die drei Schnellsten pro Kategorie einen Naturalpreis zur Verfügung.  Anmeldeschluss ist der 25. April. Der Leichtathletik Club Vaduz freut sich auf einen tollen Anlass mit Kaiserwetter, spannenden Rennen, motivierten Teilnehmern und tollem Publikum. Jetzt anmelden: https://secure.datasport.com/?vaduz10. Mehr Infos: www.lcv.li.

Die Laufgruppe Leventina organisiert die zweite Ausgabe der Faido Running Night, einem Lauf, der dem Tessiner Laufcup angehört und der am Freitag, 21. Mai 2010, stattfinden wird. Start ist um 19.30 Uhr. Die Strecke über 3 Runden wurde erneuert und auf 8 Kilometer erweitert. Die grosse Neuerung bei der zweiten Durchführung ist die „Kids Running Night“, eine Lauf für Kinder, Mädchen und Jungen zwischen 3 und 13 Jahren. Erwartet werden mehr als 100 Teilnehmer, die sich ab 19.00 Uhr erfrischen können, mit der Hamburger Party und Coca Cola. Neu ist auch die Kategorie Walking, die über 6.6 km und unterschiedliches Gelände führt und in einer Stunde und zwanzig Minuten fröhlich zurückgelegt werden kann. Start und Ziel von allen Rennen sind auf der „Piazza Stefano Franscini“ mit den Ehrungen um 20.45 Uhr. Jetzt anmelden: https://secure.datasport.com/?faido10. Mehr Infos: www.sport-2000.ch.

Am 8./9. Mai 2010 findet in Basel auf der Sportanlage hinter dem St. Jakobs-Stadium der 22. Internationale Self-Transcendence 12+24 Stundenlauf statt, organisiert vom Sri Chinmoy Marathon Team. Dieser Anlass ist einer der beliebtesten in der europäischen Ultraszene und verspricht bei jedem Wetter zu einem unvergesslichen Event zu werden, denn die Crew macht rund um die Uhr alles, um den Läufern zu helfen, sei es organisatorisch, kulinarisch oder medizinisch. Die Höhepunkte des Laufs werden jeweils auch auch auf einem Video zusammengefasst, dass man zum voraus oder auch noch am Anlass selbst bestellen kann. Es ist dieses Jahr auch erstmals geplant, den Lauf während 24 Stunden live per livestream-Kamera für Angehörige und Interessenten zu übertragen! Weitere Infos und Anmeldung über: ch.srichinmoyraces.org/veranstaltungen/basel.

Fit für den Ironman China am 14. März 2010?

Soeben ist die neueste Ausgabe des online-Magazins PACE erschienen, in der vergangene und künftige Veranstaltungen der Sportwelt mit Links, Photos und Videos enthalten sind. Eine der erwähnten Sport Events ist der „Ironman China 2010“; hier ein Textauszug dazu:

„Die beiden ersten Ausaben des Ironman China 2009 waren mit Temperaturen am Renntag deutlich über 40 °C sehr hart. Das soll sich 2010 nicht wiederholen, weshalb das Datum für den 3. Iroman China auf den 14. März 2010 vorverlegt wurde, da zu dieser Zeit mit deutlich kühleren Temperaturen gerechnet werden kann. Mit einem Anteil von 90 % an ausländischen Athleten ist das Rennen auf der chinesischen Ferieninsel Haikou jetzt schon internationaler Event. Nach dem Verlegen der Schwimmstrecke vom Meer in den Nandu River in diesem Jahr, wird es für die gleiche Disziplin auch 2010 wieder eine Aenderng geben. Anstatt der 2 Runden für die volle Ironman-Distanz wird im nächsten Jahr die volle Distanz nur in einer Richtung geschwommen, und zwar flussabwärts. Bleiben wird auf jeden Fall der Enthusiasmus der Einwohner von Haikou an diesem Event und die Gastfreundschaft mit der die Irioman China Teilnehmer empfangen werden.“

35. Internationaler Silvesterlauf in Bozen (Südtirol)

Am 31. Dezember findet in der Altstadt von Bozen der 35. Silvesterlauf. Die BOclassic präsentiert schon seit vielen Jahren Olympiasieger, werdende, aktuelle und ehemalige Welt- und Europameister. Athleten-Manager Gianni Demadonna wird auch heuer wieder für ein Weltklasse-Teilnehmerfeld sorgen und einige der besten Bahn-, Straßen- und Cross-Spezialisten in die Talferstadt locken. Nach der Cross-EM am 13. Dezember in Dublin wird man mehr wissen. Derzeit sei nur soviel verraten: Zu den Teilnehmern zählt zumindest ein Olympiasieger: Stefano Baldini, Marathon- Sieger 2004 in Athen und Stammgast in Bozen, lässt sich am Ende einer erfolgreichen Karriere die 35. Auflage der BOclassic nicht entgehen. Für Baldini wird es der 11. Start in Bozen sein. Zur internationalen Spitze zählt inzwischen Silvia Weissteiner (siehe eigene Meldung). Einen „Kracher“ hat Athletenmanager Gianni Demadonna gleich zu Beginn verpflichtet. Edwin Soi (Kenia), Olympiadritter 2008 über 5000 m, peilt in Bozen seinen dritten Sieg in Serie an. Demadonna arbeitet auf Hochdruck, um weitere Stars zur BOclassic zu locken. Seit 1987 wird immer auf demselben Rundkurs gelaufen. Start und Ziel sind am Waltherplatz. Der Rundkurs (4 bzw. 8 Runden à 1250 m) gilt seit 2006 als offizieller 5000- bzw.10.000-m-Straßenlauf.

Im Vorjahr wurde das komplette Erscheinungsbild der BOclassic neu gestaltet. Die Änderungen 2009 sind vor allem technischer Natur. Erstmals in der 35-jährigen Geschichte werden auch Handbiker am Start sein. Die Spitzensportler auf drei Räder werden unmittelbar vor dem Elitelauf der Frauen auf die Strecke geschickt. Wetten, dass wir auch hier bald Olympiasieger am Start sehen werden? Viel professioneller ist heuer auch die Datenverwaltung. Die renommierte Schweizer Firma Datasport übernimmt die Anmeldungen, die Zeitnehmung und die Ergebnisverwaltung. Dadurch sind die Ergebnisse aller Läufe unmittelbar nach Beendigung sowohl vor Ort als auch auf http://www.boclassic.it abrufbar.Die 35. Auflage steht auch im Zeichen des Umweltschutzes. Pro 50 Teilnehmer an der Veranstaltung pflanzt die Südtiroler Gärtnervereinigung entlang den Bozner Talferwiesen einen Baum mit der Etikette „BOclassic 2009“.

Die Zuschauer stehen bei der BOclassic 2009 erneut in der ersten Reihe. Im Zielgelände gibt es erneut Zuschauertribünen für ca. 2500 Personen. Laut Schätzungen der Stadtpolizei haben im Vorjahr ca. 15.000 Menschen das Rennen vor Ort verfolgt. Dank der TV-Übertragung können die Zuschauer heuer das Rennen erneut auf den zwei Groß-Leinwänden im Zielgelände am Waltherplatz sowie am Rathausplatz verfolgen. 14 Kameras der staatlichen RAI werden im Einsatz sein, um die Eliteläufe der BOclassic auf dem regionalen Programm von RAI TRE (Sender Bozen) sowie auf RAI Sport Più live zu übertragen. Der gesamte Streckenbereich wird so sichtbar. Wenn die Läufer durch die Lauben laufen, werden Zeitlupen eingespielt. Kommentatoren Sind der bekannte Bozner RAI-Journalist und Leichtathletik- Fachmann Franco Bragagna sowie Robert Asam vom Sender Bozen. Wer seinen Jahreswechsel beispielsweise auf Samoa feiert, kann die BOclassic per Live- Streaming im Internet mitverfolgen. Die Adresse: www.raibz.rai.it. RAI-Präsident Carlo Corazzola, der technische Leiter Vittorio Longati sowie RAI-Koordinator Markus Perwanger haben auch heuer die TV-Übertragung dank intensiver Bemühungen gesichert.

Eindrücke des 3100-Meilen-Laufes in New York

Vodpod videos no longer available.

Diesen Kurzfilm hat Utpal Marshall während des 3100-Meilen-Laufes realisiert. Der längste Lauf der Welt fand vor kurzem in Queens, New York statt und wurde vom Sri Chinmoy Maraton Team organisiert. Gegen 50 Tage lang haben ein Dutzend tapfere Läufer versucht, ihre Grenzen zu überschreiten…

Schweizer absolviert längsten Lauf der Welt

Pushkar249 Tage war er unterwegs und hat dabei über 10 Paar Schuhe verbraucht. Als erster Schweizer überhaupt hat Christopher Pushka Müllauer den offiziell längsten Lauf der Welt bestritten. Damit gehört er zu einer nur 13-köpfigen Elite, die sich diesem Abenteuer stellte. Christopher Pushka Müllauer heisst der Mann, der als erster Schweizer den längsten zertifizierten Lauf der Welt bewältigt hat. Dafür legte er 4988 Kilometer zurück und war 49 Tage, 2 Stunden, 57 Minuten und drei Sekunden unterwegs. Nur 13 Läufer hatten sich überhaupt an den Self-Transcendence 3100-Meilen-Lauf in New York herangewagt. Für das Rennen legte Müllauer eine 883 Meter lange Rundstrecke im New Yorker Vorort Queens zurück – 5649 Mal. Das entspricht 118 Marathons am Stück. Dabei lief er im Durchschnitt rund 100 Kilometer – mehr als zwei Marathons am Tag. Im Ziel meinte der 37-jährige Zürcher schliesslich: «Innerlich fühle ich mich wie ein Millionär». Auf Platz 1 rannte der Finne Asprihanal Aalto in 43 Tagen, 16 Stunden und 28 Minuten, wie das Sri Chinmoy Marathon Team mitteilte. Alle Athleten sind von 6 Uhr morgens bis Mitternacht unterwegs und müssen jeden Tag mindestens 60 Meilen, also fast 100 Kilometer, zurücklegen um in der Limite von 51 Tagen ans Ziel zu kommen. Die Läufer verschleissen während dieser Zeit meist über 10 Paar Laufschuhe. Der Lauf wurde 1997 von dem in Indien geborenen Fitness-Guru und Pilosophen Sri Chinmoy (1931 – 2007) ins Leben gerufen. (Quelle: sda)

Zur Bedeutung von Pushkar

Pushkar (Hindi: पुष्कर) is a town in the state of Rajasthan in India. Pushkar means born due to a flower. Hindus believe that the gods released a swan with a lotus in its beak and let it fall on earth where Brahma would perform a grand yagna. The place where the lotus fell was called Pushkar. It is situated at 14 km North West from Ajmer and is one of the five sacred dhams (pilgrimage sites for devout Hindus.) It is often called „Tirth Raj“ – the king of pilgrimage sites – and has in recent years become a popular destination for foreign tourists. Pushkar is one of the oldest cities of India. The date of its actual origin is not known, but legend associates Lord Brahma with its creation. It is mentioned that Brahma performed penance here for 60,000 years to have glimpse of Radha Krishna. Pushkar boasts of temples, though not many can be considered very old since many were destroyed by Aurangzeb, a Mogul ruler and subsequently rebuilt. The most famous among all is the Brahma Temple, said to be the only temple in the world dedicated to this deity. Pushkar lies on the shore of Pushkar Lake. It has five principal temples, many smaller temples and 52 ghats where pilgrims descend to the lake to bathe in the sacred waters. One of the primary temples is the 14th century temple dedicated to Brahma, the Hindu god of creation. Very few temples to Lord Brahma exist anywhere in the world. Other temples of Brahma include those at Besakih in Bali, Bithoor in Uttar Pradesh, India, village Asotra near Balotra city of Barmer district in Rajasthan and Prambanan in Indonesia. Pushkar is also famous for its annual Pushkar Camel Fair. (Quelle: Wkipedia)

Erfolgreicher „World Harmony Run“ in Island

whr-09-iceland

Der von Sri Chinmoy initierte internationale World Harmony Run ermöglicht seit über 20 Jahren Millionen von Menschen mit einer Friedensfackel für den Frieden zu laufen. Im Juli 2009 gastierte das Team mit einer Rekordbeteiligung in Island, wo der Lauf durch das ganze Land führte und viele begeisterte Anhänger fand – auch von Seiten der Regierung, die mehrheitlich solche Friedensbemühungen schätzt. Mehr Bilder und Infos über den Lauf in Island könnt ihr hier sehen.

whr-iceland2-2009

Das Video des 12+24 Stunden-Lauf Basel 2009

Vodpod videos no longer available.

Wie schon berichtet, fand am letzten Wochenende zum 21.Mal der 12+24 Stunden-Lauf in Basel statt. 139 Läufer aus 20 Nationen waren dabei. Ich war dabei und filmte den ganzen Anlass und hier ist mein Video – eine Inspiration für alle Laufbegeisterten! Nach dem Start des Videos auf den erscheinenden Knopf HD drücken; dann hast Du die beste Qualität.

Ultraläufe 2009 des Sri Chinmoy Marathon Teams

Soeben ist der Ultralauf-Kalender für das 2009 veröffentlicht worden. Im europöischen Raum werden auch nächstes Jahr einige Läufe im Ultrabereich stattfinden. Für alle Interessenten hier die wichtigsten Daten – auch als Ansporn, jetzt schon mit dem Training zu beginnen:

14. März: 12. Self-Transcendence 6-Std.-Lauf Nürnberg, c/o Klaus Schulz, Bellermannstr. 81, D-13357 Berlin Tel +49-(0)30 / 490047-62, Fax -63, Start: 10 Uhr, Nachmeldung bis 13. 3., 20 Uhr klaus-peter-schulz@gmx.de  http://www.srichinmoyraces.org/de.

25. April: Self-Transcendence 6-Std.-Lauf Nitra, Slovakei, StarÄ VajnorskÄ 37, 83104 Bratislava, Slovakia Tel +421-(0)2 / 444 542 61, Fax / 446 384 51, Start: 10 Uhr, Nachmeldung scmt@scmt.sk , http://www.srichinmoyraces.org/cs

9./10. Mai: 21. Int. Self-Transcendence 12+24-Std.-Lauf Basel, Colette Kuhn, Stockmattstr. 57, CH 5400 Baden, Schweiz Tel +41-(0)56 / 203 13 88, Fax / 204 90 48, Start: 12 Uhr + 24 Uhr, Nachmeldung: ch@srichinmoyraces.org, http://www.srichinmoyraces.org/ch.

14. Juni:  Self-Transcendence 100 km-Lauf Wien, c/o S. A. Puntigam, Ramperstorfferg. 29/33, A-1050 Wien Tel +43-(0)1 / 587 54 84, Fax / 585 43 91, Start: 6 Uhr, Ameldung bis 20. Mai, vienna@srichinmoyraces.org, http://www.srichinmoyraces.org/at.

6. Juni:
Self-Transcendence 6+12 Std.+100 km-Lauf Prag, Podebradska 540/26, 19000 Praha 9, Tschechei, Tel +420-(0)2 / 22 745 150, Fax / 252 77 400, Start: 7 Uhr, Nachmeldung: praha@srichinmoyraces.org, http://www.srichinmoyraces.org/cs.

11.-12. Juli: Self-Transcendence 12+24-Std.-Lauf 2008, Berlin, c/o Klaus Schulz, Bellermannstr. 81, D 13357 Berlin, Tel +49-(0)30 / 490047-62, Fax -63, Start: 12 Uhr, Nachmeldung: klaus-peter-schulz@gmx.de,  Webseite: http://www.srichinmoyraces.org/d.

7.-9. August: Self-Transcendence 24-Std.+ 48-Std.-Lauf Prag, Podebradska 540/26, 19000 Praha 9, Tschechei, Tel +420-(0)2 / 22 745 150, Fax / 252 77 400, Start: 7.00 Uhr, Nachmeldung: praha@srichinmoyraces.org, http://www.srichinmoyraces.org/cs.

31. Oktober/1. November: Self-Transcendence 12+24-Std.-Lauf Marseille, c/o Ashani Pluchino, 45, Bd Chave, 13005 Marseille, Frankreich,  Tel +33-6-20410799, 12h24h@srichinmoycourses.fr , http://www.srichinmoycourses.fr.

Neues Buch über Schweizer Volksläufe

volkslauf2

winklerUnter dem Titel „Atemraubend“ stellt der Schweizer Autor Thomas Winkler die schönsten, grössten und speziellsten Volksläufe seines Landes in Wort und Bild vor. Jeder Lauf wird auf zwei bis drei Seiten beschrieben, Hintergründe werden beleuchtet und Anekdoten erzählt. Die wichtigsten Merkmale wie Höhenunterschiede, Teilnehmer- und Streckenrekorde, Besonderheiten und Distanzen sind bei jedem Lauuf übersichtlich zusammengefasst. U.a. ist auch der Basler 12/24-Stunden Lauf des Sri Chinmoy Marathon Teams erwähnt, über den ich auch schon hier auf dem Blog berichtet habe. Mit dem Buch richtet sich der Autor an Laufsportinteressierte, Laufsporteinsteiger und an wettkampforientierte Läufer, die sich über die Schweizer Szene informieren wollen oder auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind. Thomas Winkler lief mit 20 Jahren bereits seinen ersten Marathon in 2:45 h. Mittlererweile hat er es auf über 300 Marathons, 7 Ultras und 600 Strassenläufe im In- und Ausland gebracht. Wer den Autor selbst kennenlernen möchte, kann am Freitag, den 21. November um 19.30 Uhr die Buchvernissage im Reberhaus in Bolligen bei Bern besuchen!

52jährige Amerikanerin absolviert längsten Lauf der Welt

Die 52jährige Besitzerin eines Geschenkladens in Washington, DC, Suprabha Beckjord, hat am Wochenende den längsten Lauf der Welt, das 3100 Mile Race (= knapp 5000 km) des Sri Chinmoy Marathon Teams in Queens, New York, in einer Zeit von 56 Tagen, 17 Stunden und  51 Minuten zum 13. Mal erfolgreich abgeschlossen. Sie erreichte dabei eine durchschnittliche Distanz von etwas mehr als 54 Meilen (ca. 87 km) pro Tag und ist gleichzeitig die älteste Finisherin dieser Ultrasport-Veranstaltung. Am 3100 Meilen-Lauf haben dieses Jahr 14 Läufer teilgenommen, 11 davon kamen zum Ziel. Bei diesem Laufereignis kommt es nicht auf die Geschwindigkeit, sondern einzig auf die Ausdauer an. Es ist sehr hart, während fast zwei Monaten auf hartem Asphant in einem New Yorker Aussenquartier unaufhörlich seine Runden zu drehen. Viele der Teilnehmer sagten aus, dass sie nur dank ständiger Meditation durchgekommen sind! Wer mehr über das Rennen erfahren möchte, kann die Seite www.3100.ws oder Uphal Marshalls Blog besuchen. Utphal hat in den vergangen 58 Tagen einen super Job gemacht – mit täglichen Video-Interviews, Photos und hervorragend geschriebenen Berichten (in Englisch).

Mit dem Fackellauf für den Frieden durch Island

Im Juni machte der internationale Fackellauf „World Harmony Run“ auch wieder Station in Island. Die atemberaubend schöne Landschaft und die Liebenswürdigkeit der Einwohner machten den Lauf zu einem grossartigen Erlebnis. Ein elfköpfiges Team mit Läufern aus der Tschechischen Republik, Frankreich, Ungarn, der Slovakei und Island selbst  haben während einer Woche die Insel durchquert und die Friedensbotschaft des Gründers des Fackellaufs, Sri Chinmoy, überbracht. Der World Harmony Run ist z.Z. in der Ukraine und Moldovien und wird bis Ende Monat noch Rumänien, Bulgarien und Griechenland besuchen. Das Finale ist am 6. Oktober in Prag vorgesehen. Wenn Du mehr über diesen Lauf lesen möchtest, kannst Du die offizielle Webseite besuchen, wo Du alle Links und noch mehr Super-Photos findest.