Spiritueller Meister besucht Malta und Sizilien


In Rahmen seiner ausgedehnten Reisen und Friedensmissionen hat der spirituelle Meister SRI CHINMOY auch Malta und Sizilien besucht. Das Video dieser Reise ist erstmals online in ganzer Länge zu sehen (1:31 h) und beinhaltet Ausschnitte von vier Konzerten sowie Landschaftsaufnahmen der besuchten Länder. Viel Spass!

Afrika-Vortrag von Hartmut Pönitz im Zürcher Volkshaus

„Afrika- Aufenthalte sind emotionale Achterbahnfahrten. Afrika ist auch viel komplexer und schwieriger zu verstehen, als es in den Medien verkauft wird. Und wenn du nicht offen bist für Afrika und Willens deine eigenen Vorstellungen und Werte mal zurückzunehmen wirst du auch nie einen Zugang zu Afrika bekommen. Kein Kontakt zu fremden Kulturen hat mich stärker beeindruckt und persönlich mehr geprägt- positiv und negativ, als die fast 3 Jahre, die ich insgesamt in Afrika verbracht habe“, so das Resumée von Hartmut Pönitz nach 14 oft mehrmonatigen Reisen in die verschiedensten Regionen dieses Kontinents. „Immer wieder Afrika“ ist kein klassischer Reisevortrag mit der Reiseroute als Roter Faden. Den Roten Faden bilden Pönitz` viele lustige, abenteuerliche, tragische und skurile Geschichten, die er vor und hinter den fantastischen Kulissen der afrikanischen Landschaften erlebt hat. Kompetent plaudert er 2h lang mit viel trockenem Humor und Selbstironie über zum Teil extreme persönliche Erlebnisse, entstandene und gestorbene Freundschaften, gesellschaftliche Zusammenhänge, Politik und Geschichte, die Verbindungen zwischen der sogenannten Zivilisation und Dritten Welt und wirft auch zwei, drei kritische Blicke auf die Afrika- Berichterstattung der westlichen Journaille.

In Nairobi lernt er z.B. 6 Straßenjungs im Alter zwischen 8 und 12 kennen und dokumentiert 14 Tage lang ihren Überlebenskampf. Lustige und tragische Momente mit beeindruckend selbständigen, mutigen und wilden kleinen Kindern- die sie letztendlich doch sind – wechseln sich ab, bis es bei Pönitz` Abreise zur großen Überraschung kommt und… An den Sipi-Falls vorbei geht es rauf nach Karamoja, Nord- Uganda  wo er mit Kriegern der Karamojong (ähnlich den Massai) zunächst Fußball spielt und anschließend tief in die so andere Kultur eintaucht. Tagelang sind sie zu dritt auf einem Motorrad in herrlichen Landschaften unterwegs und erleben die archaische Gesellschaft der rinderzüchtenden Karamojong. Im ugandischen Busch lernt Pönitz Nasasira`s Gastfreundschaft kennen, ein Mann vom Kaliber eines Ministerpräsidenten, der bei seinem Volk, den Bahima, hohe Achtung genießt. Jahrelang ist Pönitz immer wieder in diese `Ecke` gereist und hat hier fast Wurzeln geschlagen. Bei den Bahima kreist das ganze Leben um ihre sehr eindrucksvollen Langhornrinder, mit Hörnern lang wie Stoßzähne. Einige seiner prägendsten Erlebnisse hat Pönitz hier erlebt, auch eines seiner größten Lebens- Desaster…

Im Kongo, ehemals Zaire schippern Pönitz & Co. 8 Tage lang den Kongo- Fluß stromaufwärts. Sie genießen die äußerst intensive Urwaldatmosphäre und pralles afrikanisches Leben auf einem `schwimmenden Markt` mit 300 Geschäftsleuten. Auch die extreme Enge, Hitze, Gewitter und Amöbenruhr-Erkrankung können der guten Stimmung nicht schaden. `Rund geht es` wieder, wenn es heißt den Kongo über die miesesten Lehm-Pisten der Welt in der Regenzeit zu verlassen. Da brauch es starke Nerven… Von ganz anderem Charakter sind Reisen in die Sahara. Die Schönheit, Weite und Kargheit der Wüste zwingt den Reisenden über die Wesentlichen Dinge des Lebens (Essen, Trinken, Schlafen, Benzin) nachzudenken, da es nichts gibt, was das Auge ablenken könnte. Die Psyche regeneriert sich, wie nirgendwo vom Streß eines Lebens auf der Überholspur, wie man es als Selbständiger in Deutschland zwangsläufig führt. Pönitz bereiste die Sahara mehrfach im grenzwertigen Bereich. Zu Zweit, mit Motorrädern, mit 70 L Benzin, 20 L Wasser, nach GPS über 1000 km querfeldein durch riesige Dünengebiete ohne Begleitauto. Reisen, die viel Selbstbewusstsein geben können, wenn alles gut geht…

„Immer wieder Afrika“: Vortrag von Hartmut Pönitz am 18. April 2010, 15 Uhr im Volkshaus Zürich

Das faszinierende Meer der Millionen von Blogs

Wer Zeit und Lust hat, kann mal beliebige Blogs aus dem Millionen-Meer von Blogs auswählen und oft findet man interessante Rosinen. Wenn man z.B. bei WordPress eingeloggt ist, gibt es oben rechts auf der Infoliste einen kleinen Pfeil und wenn man diesen anklickt, kommt einer der vielen unbekannten Blogs zum Vorschein. So habe ich z.B. den Blog „Abenteuer USA“ gefunden, in dem „chrisuti“ interessante Berichte seiner Reisen zusammen mit Bildern präsentiert. Zu den obigen Bildern, die ich diesem Blog entnommen habe, schreibt der Autor:

„Es gibt den Lower und den Upper Antelope Canyon. Beide sind sehenswert und wer ein Faible fuer Fotografie hat, wird sich hier wie im Paradies fuehlen. Rot in allen Toenen, weiche Sandsteinformen mit verschiedenem Lichteinfall, ein Eldorado fuer das Auge! Wem es in der Sonne nur zu heiss ist, findet diesen Canyon auch ziemlich Klasse, da er erheblich kuehler ist als die Aussentemperatur. Also fuer jeden etwas. Es geht ueber Leitern auf und ab in dem Canyon, manchmal ist er mehrere Meter breit, dann wieder muss man sich zwischen 2 Sandsteinwaenden durchquetschen. Aber immer wird an der naechsten Rundung ein neues Bild und neue Lichtverhaeltnisse geboten. Vor allem der weniger touristische Lower Antelope Canyon bietet einige steile Leitern und Bruecken aus Stahlschienen, was den Abenteuergrad etwas erhoeht. Welcher Canyon ist schoener? Schwer zu sagen, einfach beide besuchen, wenn ihr Zeit dafuer habt. Fuer jeden muesst ihr etwa 1 – 1,5 h einrechen, aber das Licht in beiden Canyons werdet ihr so schnell nicht vergessen. Total empfehlenswert!“

Eine andere Art, sich vom Zufall führen zu lassen ist die kostenlose Software StumbleUpon im Browser zu installieren. Wenn man dann seine Preferenzen (in diesem Fall Lieblingsthemen) eingegen hat, drückt man z.B. auf den Knopf „Video“, „Bild“ oder „Text“ und kriegt aus den Millionen von Eintragungen recht inspirierende Seiten. Gefällt einem die Seite, kann man dies mit einem „Daumen hoch“ Knopf besiegeln, ist die Seite doch nicht das Richtige, den „Daumen runter“ Knopf betätigen. Das hilft die künftige Selektion genauer zu bestimmen.

Inspirierender TED-Vortrag von Ethnologe Wade Davis

Wade Davis ist ein faszinierender Ethnologe, der die Welt durchreist hat und seine Berichte über seltene Kulturen und Völker in Bücher, Photgraphen und Filmen festgehalten hat. Jetzt ist im Internet auch ein Vortrag zu sehen, den er im Rahmen des TED gehalten hat. Ein lohnenswerter Beitrag mit atemberaubenden Photos. Hier der Link auf TED.