Rhein-Valley Hospital in Kenya – ein Musterbetrieb

Die von Ruth Schhäfer und Stephan Holderegger gegründete Rhein-Valley Hospital in Nakuru, Kenya,  ist ein wahrer Musterbetrieb. Wer es besucht oder sogar eine Zeit dort arbeitet, kann sich davon überzeugen. Zur Zeit arbeitet Corinne Jeker dort und hat diesen Bericht verfasst:

Seit fast einem Monat bin ich bei Ruth Schäfer zu Besuch! Mit großer Spannung fuhren wir in meiner ersten Woche zum Spital! Als Pflegefachfrau war ich doppelt gespannt, was mich erwartet! Es ist absolut unglaublich was ich zu Gesicht bekommen habe! Ich bin fasziniert und überwältigt von dem Spital und wie es organisiert ist! Auch am heutigen Tag war der Wartesaal voll besetzt; vor allem mit Frauen und kleinen Kindern und ein paar Männern. Hospitalisiert waren 3 Patienten und eine Wöchnerin mit ihrem Neugeborenem Kind! Obwohl viel zu tun ist, nimmt sich der Arzt kurz Zeit, mir alles zu zeigen! Wieder stehe ich mit offenem Mund da. Für mich und meinen Erwartungen, wie es in einem afrikanischen Spital so laufen könnte, bin ich sehr positiv überrascht! Jeder Klient erhält eine Karte mit einer Nummer. Mit dieser Nummer sind die Krankengeschichten sortiert und abgelegt. Mit der Krankengeschichte werden die Klienten vom Arzt in den verschiedenen Behandlungsräume erwartet. Die Behandlungsräume sind gut strukturiert und sauber!

In der Apotheke wird genau geachtet, wie viele Medikamente abgegeben werden und es hat kein einziges Medikament, welches abgelaufen ist! Auch das Labor weist einen hohen Standard auf! Ich bin sehr überrascht, welch hohen hygienischen Standard vor zu finden ist. Aber nicht nur im Spital, sondern auch rundherum sieht es sehr gepflegt aus! Der Rasen wird von Hand geschnitten und der Garten weist kein Unkraut auf! Im Verlauf der Besuche im Spital merke ich dann auch, mit welcher Disziplin Ruth diesen hohen Standard geschaffen hat und wie viel Geduld und Erklärungen immer wieder nötig sind! Ich freue mich sehr, einen Einblick in das (Spital)leben von Kenya zu erhalten und bin gespannt, was ich noch alles erleben darf! Eines ist bereits jetzt schon klar, was Ruth und der ganze Verein, vor allem Stephan leisten, ist übermenschlich! -Corinne Jeker

Mit transpantierter Lunge auf den Kilimandscharo

Der Rheintaler Stephan Holderegger bekam vor elf Jahren eine neue Lunge. Was ihm Ärzte nie zugetraut hätten, wiederholt er nun zum sechsten Mal! Er steigt auf den höchsten Berg Afrikas. Diesmal mit zwei Schwingern: Nöldi Forrer und Michael Bless. Das Ziel der Kilimanjaro-Expedition besteht darin, Spenden zur Finanzierung des Rhein-Valley Hospitals, das Holderegger mitgegründet hat, zu erhalten. Das Spital bietet medizinische Hilfe für ein Einzugsgebiet von 80 000 Menschen und hat schon Tausenden das Leben gerettet. Das Spital in Nakuru wird von der Appenzellerin Ruth Schäfer geleitet. Unter dem Slogan «Jeder Höhenmeter zählt» können sich Unternehmungen, Firmen aller Art, wie  auch Privatpersonen als «Höhenmeter-Sponsor» an dieser humanitären aussergewöhnlichen Gipfelbesteigung beteiligen. Ab 27. November ist die Spendenseite im Internet unter www.hochhinaus.org aufgeschaltet. Sämtliche Expeditionsteilnehmer bezahlen übrigens ihre Reise selber. Weiter Infos über das Rhein-Valley Hospital findest du auf ihrem Blog: rheinvalleyhospital.blogspot.com

Stephan Holderegger ist mit Cystischer Fibrose zur Welt gekommen. Das ist eine Stoffwechselerkrankung, die Fehlfunktionen in einigen Organen auslöst. Menschen mit dieser Krankheit haben heute eine durchschnittliche Lebensdauer von ungefähr 35 Jahren. Der 62jährige Rebsteiner ist der älteste noch lebende Mensch mit Cystischer Fibrose und steht damit im «Guinnessbuch der Rekorde». Um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, hat er mehrere Jahre seines Lebens in Kenia verbracht, weil das dortige Klima besser verträglich ist. Trotzdem verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und eine Lungentransplantation war vor elf Jahren unumgänglich. Die Ärzte meinten, dass er ohne eine Spenderlunge nur noch wenige Tage überleben könne. Deshalb versprach er Gott, in Kenia ein Krankenhaus zu errichten, falls er überleben sollte. Am 22. Oktober 1999 wurde er endlich operiert. Nach seinem Spitalaufenthalt setzte er alles daran, sein Versprechen zu erfüllen. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren und vor allem durch die Unterstützung des Vereins Rhein-Valley Hospital konnte in Kasambara-Gilgil, 150 km nordwestlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi, ein Spital eröffnet werden. Mit seinem eisernen Willen überwand er alle gesundheitlichen Probleme. Holderegger setzt auf mentale Stärke, fordert sich bis zum Letzten und lenkt sich dadurch von seinen gesundheitlichen Schwierigkeiten ab. «Dadurch habe ich überlebt.» Siehe auch mein Interview mit Stephan Holderegger auf vimeo.com. Sein nächstes Projekt ist die Besteigung des Kilimanjaro. Mit 33 Personen, vorwiegend Geschäftsleute aus der Ostschweiz, geht es am 29. Januar nach Afrika und dann in sechs Tagen auf den 5895 Meter hohen Gipfel. Die Aktion läuft unter dem Titel «Jeder Höhenmeter zählt» und unterstützt das Rhein-Valley Hospital. Für Holderegger ist es bereits die sechste «Kili»-Besteigung seit 2004. «Den Gipfel habe ich aber noch nie erreicht mit meiner neuen Lunge», erzählt er. Auch letztes Jahr, als er mit der Miss Schweiz 2007 Amanda Ammann und Hackbrettler Nicolas Senn unterwegs war, musste er umkehren. Ein Infekt hatte ihn vor der Abreise zur Einnahme starker Medikamente gezwungen und ihn viel Kraft gekostet. Nun hofft er, dass es diesmal klappt, und freut sich jetzt schon riesig auf das Abenteuer, zu dem ihn auch ein Arzt begleiten wird: der Teamarzt des deutschen Bundesligaclubs Mainz 05. (Quelle: Ueli Daepp/anzeiger.biz)

Zwei Blogs informieren über das Rhein-Valley Hospital


Das Rhein-Valley Hospital unter der Leitung von Ruth Schäfer ist weiterhin täglich im Einsatz für die Armen von Nakuru und Umgebung in Kenya. Die Schweizerin gibt gelegentlich Infos auf dem Blog des Spitals und zeigt Bilder im Photoblog „Kenya Photos“. Es lohnt sich mal reinzuschauen, denn die Bilder und Texte zeigen ein bisschen auf, wie weit ab von aller Zivilisation ein kleines Spitalteam sein Bestes gibt…

„Fully“ Mountain-Bike-Test in Afrika

Mit einer spektakulären Aktion beschaffte Stephan Holderegger für das „Rhein-Valley-Hospital“ Spendengelder. Der seit seiner Kindheit an cystischer Fibrose erkrankte und lungentransplantierte Stephan Holderegger wollte aufzeigen was möglich ist wenn man an sich glaubt und das Gute jeweils in den Vordergrund stellt. Mit seinem Trekking auf den höchsten Gipfel Afrikas sammelte er zugleich Geld: zur Finanzierung des Spitalprojektes «Rhein Valley Hospital» in Kenia, das von der Appenzellerin Ruth Schäfer (Mama Matata), geleitet wird. Mit von der Partie waren neben dem FLYER – Team auch die Ex Miss Schweiz 2008 Amanda Ammann, der bekannte Hackbrettspieler Nicolas Senn sowie namhafte Ärzte und ein ZDF – Reporter neben anderen interessanten Persönlichkeiten. Nach erfolgreicher Kilimanjaro-Besteigung testete das FLYER-Team das neue Fully unter erschwerten Bedingungen. In Tansania und Kenia, in Höhenlagen zwischen 800 und 3000 m.ü.M. wurde alles aus dem FLYER X-Serie herausgeholt. Oft waren die Strassenverhältnisse alles andere als gut und auch zusätzlicher Staub oder sintflutartiger, tropischer Regen konnten den Bikes auf den oft wilden Trails nichts anhaben. Die Fahrer konnten sich somit auf die einzigartigen Naturschauspiele um sich herum einlassen. Mit einem Lächeln konnten die ruppigen Aufstiege weggesteckt werden. Die Biketec AG spendete einen FLYER X-Serie dem Rhein Valley Hospital, damit Mama Matata (Ruth Schäfer) die oft beschwerlichen Wege zu ihren Patienten oder dem Spital etwas einfacher bewältigen kann. Auch Stephan Holderegger durfte eines der Test-FULLY’s mit nach Hause nehmen. Weitere Infos über die Kilimandscharo-Sponseraktion: www.hochhinaus.ch.

Kilimanjaro-Besteigung bringt Hilfe für Rhein-Valley Hospital

Am Montag, den 15. Februar 2010 werden sich Miss Schweiz 2007 Amanda Ammann, Hackbrettspieler Nicolas Senn und 23 weitere Personen auf den Weg nach Afrika machen, um den Kilimanjaro zu besteigen. In vier Tagesetappen wollen sie den auf 5895 Meter ü.M. gelegenen Gipfel erreichen. Mit von der Partie sind auch Amandas Etern und der an cystischer Fibrose leidende und lungentransplantierte Stephan Holderegger, der das Projekt lanciert hat. Holderegger will aufzeigen, was möglich ist, wenn man an sich glaubt und das Gute jeweils in den Vordergrund stellt. Mit seinem Trekking auf den höchsten Gipfel Afrikas sammelt er zugleich Geld zur Finanzierung des Spitalprojektes „Rhein-Valley Hospital“ in Nakuru, Kenia, das von seiner Partnerin Ruth Schäfer geleitet wird. Das Bild von Ueli Daepp zeigt Nicolas Senn und Amanda Ammann beim Einkleiden.

Echte humanitäre Hilfe in Kenya

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Die Schweizer Ruth Schäfer und Stephan Holderegger haben in Nakuru, Kenya, mit Hilfe von Spendengeldern ein kleines Spital für die Armen und Vertriebenen gebaut. Ein Fernsehteam von Tele Südostschweiz besuchte das Spital und hat diesen inspirierenden Film zusammengestellt. Länge: 48:10 min. Redaktion: Marco Nüssli; Kamera/Schnitt: Marc Hosig; Sprecher: Pesche Lebrument.

Hilfsaktion durch Kilimandscharo-Besteigung

Im Februar besteigt eine 27-köpfige Mannschaft den Kilimandscharo. Gleichzeitig sollen Spendengelder für das Rhein-Valley-Hospital in Kenia gesammelt werden. Hierfür wird mit «Jeder Höhenmeter zählt» eine nicht alltägliche Aktion durchgeführt, die am Samstag mit der Einkleidung der Mannschaft ihren Auftakt nahm. Der Altstätter Verein Rhein-Valley-Hospital betreibt in Kenia ein Hospital und sichert damit für rund 80 000 Menschen eine medizinische Versorgung und stellt ihnen sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Der Verein mit NGO-Zertifizierung (Non Goverment Organisation oder Nicht- Regierungsorganisation) ist ausschliesslich auf Spendengelder und eine möglichst breite Unterstützung angewiesen. So reisten beispielsweise im Januar letzten Jahres Amanda Ammann (Miss Schweiz 2008) und der Hackbrettspieler Nicolas Senn zum Spital nach Kasambara-Gilgil. Während des Besuches entstand der Wunsch, auf den höchsten Punkt des Kilimandscharos in Tansania, auf 5895 Höhenmetern, zu steigen. Die Ausläufer des Berges reichen bis nach Kenia. Die Motivation der beiden besteht darin, mit der eigenen Leistung die Welt aufzurütteln und Geld für das Spital zu sammeln. Die Idee zu «Jeder Höhenmeter zählt» war geboren. Inzwischen hat sich eine 27-köpfige Mannschaft für die Besteigung zusammengefunden. Neben Amanda Ammann und Nicolas Senn gehören Spitalleiterin Ruth Schäfer (auch bekannt als «Mama Matata») und Initiant Stephan Holderegger den Bergsteigern an. Ausserdem zählen Klaus Gerlach (Sportmediziner beim ZDF), Lothar Becker (Kameramann beim ZDF), Thomas Fritsch (Fotograf aus Winterthur) sowie die seit Jahren dem Verein verbundenen Monica und Hennie Jacobs aus den Niederlanden – als VIP – dem Team an, das sich am 15. Februar auf die Reise machen wird.

Zwischen dem Start der Besteigung auf 1800 und dem angestrebten Ziel auf 5895 m. ü. M. liegen 4185 Höhenmeter Differenz, die jeweils einen Rappen oder mehr Wert haben können. Das bahnbrechende der Idee besteht darin, ein Höhenbarometer anzulegen. So kann jede und jeder einen Höhenmeter pro Person oder einen Pauschalbetrag für eine Einzelperson oder die gesamte Gruppe einsetzen. Auf diese Weise werden – Meter um Meter – Spendengelder zusammengetragen, die zu 100 Prozent in den Spitalbetrieb fliessen. Denn jedes Mannschaftsmitglied bezahlt die Kosten für die Reise aus eigener Tasche. Eigens für diese Aktion hat der Altstätter Verein seit heute Donnerstag unter www.hochhinaus.org einen Internetauftritt aufgeschaltet, mit dem Formulare ausgefüllt und Höhenmeter erstanden werden können. Kontaktperson ist ausserdem Erich Kühnis (Präsident Verein Rhein-Valley-Hospital, Telefon 0041 71 755 65 14). Um die Idee zum Erfolg werden zu lassen und möglichst viele Personen aufmerksam zu machen, lud der Verein am 16. Januar nach St. Margrethen ins Einkaufszentrum Rheinpark, zu «Outdoor», ein. Die Mannschaft wurde eingekleidet und erhielt eine Ausrüs-ung, die für eine solche anspruchsvolle Besteigung unerlässlich ist. Die komplette Ausrüstung wird in dankenswerter Weise von verschiedenen Firmen gesponsert. Damit möglichst viele Menschen auf die 16 Tage dauernde Reise zum Kilimandscharo und die Spendensammelaktion aufmerksam werden, fährt Stephan Holderegger ausserdem seit dieser Woche mit einem auffälligen Kleintransporter durch das Rheintal. Das mit Aufnahmen von Rhein-Valley-Hospital beklebte Fahrzeug vermittelt einen imposanten Eindruck dessen, wie das gespendete Geld eingesetzt wird. Auch die Tour selber kann vom Rheintal aus mitverfolgt werden. Verschiedene Zeitungen, zu denen auch die « Rheintalische Volkszeitung» gehört , werden vom Berg aus berichten. Geplant ist ausserdem, täglich via Internet bewegte Bilder zu zeigen. (Quelle: Rheintalische Volkszeitung)

Eddie Kroll besucht sein Wasserprojekt in Kenia

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Der 6. Januar 2006 war ein Tag, der das Leben des Oesterreichers Eddie Kroll für immer verändern sollte. An jenem Morgen entgingen Kroll und seine drei Freunde nur knapp dem Ertrinkungstod bei einem Bootsunfall in Kenia. Dieses dramatische Ereignis veranlasste ihn, aus Dankbarkeit ein Hilfsprojekt zum Bau von Brunnenanlagen in Kenia ins Leben zu rufen. Seit dieser Zeit läuft die Hilfsaktion „Schilling für Shilling“ und was der St. Georgener  auf die Beine gestellt hat, kann sich wahrlich sehen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Casino Linz finden regelmäßig Veranstaltungen mit zahlreichen Ehrengästen statt. Der Erlös aus diesen Benefizgalas kommt, ohne jeden Abzug, dem Hilfsprojekt zugute. Viele Prominente wie Franz Grad, Lothar Mathäus, Toni Polster, Ivica Vastic, Didi Constantini, Josef Schicklgruber, Christian Mayrleb, Karl Daxbacher, Waterloo und Robinson u. v. a. unterstützen diese Hilfsaktion.

kroll1Heute hat Eddie Kroll sein Wasserprojekt in Thugunui zusammen mit Familie und Freunden besucht und natürlich das Rhein-Valley Hospital in Kasambara, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. An beiden Stellen kommt die Bevölkerung dank dieser Initiative zum lebensnotwendigen frischen Trinkwasser. Der Brunnen in Thugunui besteht seit einem Jahr. Die österreichische Gruppe war erstaunt zu sehen, wie gut das Projekt läuft und wie gut es von den verantwortlichen Einheimischen betreut wird. Die Besucher brachten auch Geschenke für die Kinder des Dorfes, die mit Freuden entgegen genommen wurden. Eine Gruppe von Frauen sang Willkommenslieder und auch Ruth Schäfer vom Rhein-Valley Hospital war eingeladen. Eddie erhielt eine Ziege als Geschenk, für die jetzt auf dem Areal ein Ehrenplatz eingerichtet wird. Nach dem Besuch des Wasserprojektes in Thugunui auf 3000 m ging er ins Spital hinunter und lobte dort die perfekte Ordnung und Sauberkeit. Dann ging es gleich wieder Richtung Nairobi zum Flugplatz, wo Eddie Kroll via Mombasa heimkehrte.

Riesen-Fussball soll Schweizer Spital in Kenya unterstützen

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Dieser Riesen-Fussball wurde von der Firma B.Lüchinger AG, Metallbaufirma im Schweizer Oberriet für das Rhein Valley Hospital in Kenya gespendet. Der Fussball ist ca. 3.5 m hoch, hat ein Gewicht von ca. 270 Kg und ist aus Metall gefertigt. Geschäftsführer Mario Lüchinger übergab den Riesen Metall-Fussball dem Initianten des Rhein Valley Hospital, Stephan Holderegger (links im Bild), als Geschenk. Der Riesenball soll von verschiedenen National-Teams im Fussball unterschrieben und dann zu Gunsten des Rhein Valley Hospitals in Kasambara, Kenya verkauft oder versteigert werden.

Der Erlös fliesst vollumfänglich den Ärmsten der Region in und ums Rhein Valley Hospital zu. Dies zeigt auch, dass das Rhein-Valley-Hospital-Projekt in Kenya weiterhin einen grossen Zuspruch bei der Bevölkerung des St.Galler Rheintals geniesst. Über den Stand der Aktion werden wir zu gegebener Zeit hier auf dem Blog berichten. Vielleicht wird der Ball bald mal bei der FIFA am Hauptsitz in Zürich oder im Garten eines Hotels zu finden sein!

Interview with Stephan Holderegger über sein Spitalprojekt in Kenya

Vodpod videos no longer available.Trotz Lungen-Transplantation hat Stephan Holderegger den Kilimandscharo bestiegen und den New York Marathon bewältigt

Seit sieben Jahren besteht in Kasambara-Gilgil, Kenya ein Spital, das sich vor allem der Hilfe der Aermsten widmet. Initiant Stephan Holderegger (60), selbst an einer Immunkrankeit leidend und wie durch ein Wunder noch am Leben, ist Initiant des Rhein-Valley Hospitals, wie es getauft wurde. 2001 erfolgte der erste Spatenstich und am 1. Mai 2004 wurde das Ambulatorium eröffnet. Seither werden jährlich rund 15′000 Patienten behandelt und 2 Millionen Liter Trinkwasser an die Bevölkerung abgegeben. Dadurch konnten Durchfallerkrankungen um rund 70 % reduziert werden. Im September 2005 wurde eine Betten- und Geburtenstation eröffnet, wo Kinder und Erwachsene stationär behandelt und oft vor dem Tod bewahrt werden. In der Zwischenzeit gingen auch die Bodenrechte auf den Verein über und die offizille NGO-Zertifikat liegt nun vor. Das Spital steht unter der Leitung von Ruth Schäfer, die sich trotz grossen Schwierigkeiten als Weisse behaupten konnte und arbeitet auch mit der von Sri Chinmoy gegründeten humanitären Hilfsorganisation kidstokids zusammen. Täglich geben sie Flüchtenden das Nötigste um zu überleben. Alle Spendengelder kommen 1:1 den Bedürftigen zugute, wie mir Stephan Holderegger in diesem Interview versicherte, das Du hier auf dem Blog in Englisch ansehen kannst. Näheres über das Projekt und die Spendenkonti findest Du auf der folgenden Webseite: www.rhein-valley-hospital.com und auf dem täglichen News-Blog.

Regierungsbesuch im kenyanischen Rhein-Valley Hospital

Nachdem sich das von Schweizern aufgebaute Rhein-Valley Hospital in Kasambara/Nakuru in Kenya seit einer Woche für die notwendige Massnahmen zum Ausbruch der Cholera eingesetzt hat, zeigt jetzt auch die kenyanische Regierung Interesse an der Arbeit des kleinen, vorbildlich geführten Pionier-Spitals. Regierungsvertreter des Gesundheitsministeriums der Provinz und des Distrikts sowie der kenyanische Parlamentsskretär James Niykal selbst inspizierten heute das Spital und das davor aufgebaute Zeltlager für die Vertriebenen der Ausschreitungen vor einem halben Jahr. Die beiden Aerzte Wanjara und John zeigten mit Stolz die Räumlichkeiten und die Offiziellen der Regierung waren begeistert. Sie bedankten sich mehrmals bei der Leiterin, der Schweizerin Ruth Schäfer für die geleisteten Dienste und die rechtzeitige Meldung der ersten Cholerafälle vor ca. einer Woche. Anschliessend versicherten sie künftig die volle Unterstützung der Regierung. Es ist erfreulich, dass das Rhein-Valley Hospital endlich auch von offizieller Seite anerkannt wird, denn der Einsatz der beiden Initianten – Ruth Schäfer vor Ort und Stehan Holderegger als Gründer und Promoter – ist exemplarisch.

22. März 2008: Welt-Wasser-Tag in die Realität umgesetzt!


worldwaterday08-nakuru.jpgHeute ist Welt-Wasser-Tag 2008 und aus diesem Anlass möchte ich ein aktuelles Bild aus Kasambara-Nakuru in der Ryft Valley-Region von Kenia zeigen, das heute aufgenommen wurde. Das von Schweizern erbaute Rhein-Valley Hospital hat bereits zwei Wasserstationen gebaut, wo jährlich eine halbe Million Menschen frisches Trinkwasser erhalten! Wer Näheres über die Aktiviäten dieses aktiven Kleinspitals erfahren möchte, kann ihren Blog besuchen, wo täglich Neuigkeiten und Bilder veröffentlicht werden. Und zuletzt noch für alle Liebhaber von Kenia und/oder schönen Photos, es gibt auch einen neuen Photo-Blog „Kenya Photos“.


Kenyanische Volkskunst als Dank für die Spender des Rhein-Valley Hospitals

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Die Migros-Zeitung, ein populäres Gratis-Wochenblatt (Auflage 3 Mio.) des gleichnamigen Schweizer Lebensmittelkonzerns, hat in den letzten Wochen schon zwei mal über die Arbeit des „Rhein-Valley Hospitals“ in Kasambara (Nakuru) in Kenya berichtet und zu Spenden aufgefordert. Einige Spender (es sind übrigens 150’000 CHF zusammengekommen) haben als Dankeschön sogar ein kleines Originalgemälde aus Kenya erhalten. Eine sympathische Geste der Crew des Rhein-Valley Hospitals unter der Leitung von Ruth Schäfer und der Mithilfe ihres Partners Stephan Holderegger.

Schweizer Spital in Kenya kümmert sich um Flüchtlingskinder


Das durch Spendengelder erbaute Rhein-Valley Hospital in Nakuru, Kenya setzt sich stark für die immer noch zu Tausenden vertriebenen Flüchlingen ein. Die Leiterin des Spitals, Ruth Schäfer, hat gestern 3000 Leute verpflegt und 100 Flüchtlingskinder aufgenommen, mit denen sich abgibt (siehe Bild) und natürlich auch für ihre Verpflegung sorgt. Es ist erstaunlich, wie wohl sich die Kleinen bei ihr fühlen. Alle Sorgen des Alltags scheinen verflogen sein. Wer sich übrigens für die Aktivitäten in und ums Rhein-Valley Spital interessiert, sei auf einen neuen Blog hingewiesen, auf dem täglich neueste Infos und Bilder aus Kenya zu finden sind! Hier ist der Link: http://rheinvalleyhospital.blogspot.com.


Kidstokids schickt Hilfs-Container für die Bedürftigen in Kenya


Die international tätige Hilfsorganisation kidstokids hat in diesen Tagen eine weitere Hilfssendung plaziert. Ein Container mit Reis, Soyaprotein und Kindernahrung ist in Kenya angekommen und wird jetzt an die von den Unruhen betroffene Bevölkerung abgegeben. Verantwortlich für die Verteilung ist das Rhein-Hospital-Valley in Kasambara-Gilgil unter der Leitung von Ruth Schäfer. Dieses kleine, mit Schweizer Spendengeldern erbaute und geführte Spital, das seit vier Jahren den Armen hilft, setzt sich auch mit zwei selbst gebauten Quellwasser-Brunnen für die Wasser-Versorgung der Dorfbewohner ein. 500’000 Leute profitieren bereits von lebenswichtigem frischem Trinkwasser.