Klingende Bilder der Seele – Michael Reimann in Zürich

reimannSeit vielen Jahren nimmt der Multi-Instrumentalist Michael Reimann sein Publikum mit auf die Reise zu den Klängen der Welt. Faszinierende und seltsame Instrumente sind seine Leidenschaft geworden. Als klassisch ausgebildeter Pianist schafft er es, einen musikalischen Bogen der Geschichte zu spannen, der nicht umfassender sein kann. Vom Steinklang über die japanische Bambusflöte Shakuhachi bis zum Jazz kommen die Zuhörer in die Faszination der musikalischen Phänomene dieser Welt. Die Konzerte mit Michael Reimann sind geprägt von seinen internationalen Erfahrungen und Begegnungen mit anderen musikalischen Persönlichkeiten. Er verwendet keine elektronischen Hilfsmittel – alles wird live gespielt und gesungen. Die feinsten und leisesten Töne, wie z.B. auf der japanischen Bambusflöte Shakuhachi, werden aufmerksam vom Publikum in größter Stille aufgenommen. Das Instrumentarium besteht, neben dem klassisch studierten Klavier, meist aus Naturinstrumenten: Schneckenhörner, Maultrommel, Wassertrommeln, Gemshorn, Gongs, Schleu-derrohre etc., wobei der natürlichen Obertonreihe besondere Beachtung geschenkt wird. Michael Reimann wird am Freitag, den 20. März 2009 im Rahmen einer Konzertserie zum 20jährigen Jubiläum des Klanghauses Gandharva Loka in der Helferei Grossmünster in Zürich (Beginn: 20 Uhr) zu Gast sein.

Colour Dreams – Abstrakte Kunst, die aus der Seele kommt

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Der vor einem guten Jahr verschiedene Friedensförderer und spirituelle Künstler Sri Chinmoy hat in der Kunst Neuland begangen. Er begründete eine neue Richtung mit dem Namen „Jharna-Kala“ oder auf Deutsch „Quellenkunst“ – Kreationen, die aus seinem Inneren entstanden, ohne Konzept und Verstand. Viele seiner Bilder entstanden in Acryl und faszinieren durch eine einzigartige Lebendigkeit und Spontaneität. Sie sind denn auch oft in wenigen Minuten entstanden. Ich habe eine Auswahl dieser Kunstwerke in einem Video präsentiert; die Musik stammt von einem seiner Schüler: Parichayaka Hammerl. Geniesst die Fülle dieser Schöpferkraft! Du kannst den Film wie imer auf dem Blog selbst oder in HD-Qualität auf vimeo (klicken auf das vimeo-Logo unten rechts) ansehen. Viel Spass!

Sesto Castagnoli: Gedanken zur Weihnachtszeit

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Sesto Castagnoli

Sesto Castagnoli, Gründer und Leiter des jährlich im Januar stattfindenden „World Spirit Forum“ (WSF) in Arosa, schreibt in seinem neuesten Newsletter folgende Gedanken zu den kommenden Festtagen: „Für mich liegt Weihnachten in einer sehr arbeitsintensiven Zeit, denn das jährliche WSF Forum steht vorder Türe. Als ich vorgestern eine Mail schrieb und dabei das Motto des 6. WSF tippte: „Discovering Soul“, fragte ich mich: „Was hat eigentlich Weihnachten unserer Seele zu bieten?“ Diese Frage tauchte wieder auf, als ich mit meiner Frau über die Gestaltung unserer Feiertage sprach. Keine leichte Frage für uns. Ich bin „Weihnachtsromantiker“ und liebe das traditionelle Weihnachten mit allem Drum und Dran. Sie hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in „Stille(r) Nacht“ allein und ohne Weihnachtsblues. Für uns beide ist es aber gleich wichtig einen guten Jahresausklang und einen ebensolchen Vorlauf auf das bevorstehende WSF zu haben. Bereits im letzten Jahr haben wir für uns die „Rauhnächte“ oder „Heiligen Nächte“ entdeckt, die zwischen Weihnachten und Epiphanias (24.12.-06.01.) liegen und manchmal als das „Spirituelle Herz“ des Jahres bezeichnet werden. In dieser Zeit des Jahres sind unsere Seelen und die Weltenseele am stärksten verbunden. Es ist eine besondere Zeit um unsere Aufmerksamkeit auf unseren „inneren Weg“ zu richten. Die Idee, dass unsere Träume in dieser Zeit luzider sind als sonst, und jeder Traum der 12 Nächte einen Hinweis auf die persönliche Weiterentwicklung in den folgenden 12 Monaten enthält, ist für uns ein sehr kraftvoller Gedanke. Für den 24. die sogenannte „Mutternacht“ der „Heiligen Nächte“ haben wir uns entschlossen, der (Mutter) Natur einen persönlichen Besuch abzustatten, so werden wir warm verpackt an einer schönen Stelle im Wald eine mitgebrachte heiße Suppe löffeln und ein Licht aufstellen.“ Alle weiteren Informationen, sowie eine Beschreibung des Veranstaltungskonzeptannst Du hier lesen: http://www.worldspiritforum.org.

Zum Licht schrieb Rudolf Steiner im Dezember 1911: ‚Jenes Licht, das in der heiligen Nacht, als Symbol des Menschenlichtes, an seinem Ursprung selber uns erscheint, jenes Licht, das uns in den neueren Zeiten die Lichter des Weihnachtsbaumes symbolisieren: es ist zugleich, richtig verstanden, das Licht, das uns die besten, stärksten Kräfte für unsere nach dem wahren, echten Weltenfrieden, nach der wahren, echten Weltenbeseligung, nach der wahren, echten Weltenhoffnung strebenden Seele geben kann.‘