2. Skulptur zu Ehren von Sri Chinmoy in Bali

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Nach der erfolgreichen Plazierung einer lebensgrossen, in Bronze gegossenen Statue des 2007 verschiedenen spirituellen Meisters und Friedensförderer Sri Chinmoy im Hafen von Oslo wurde gestern im Künstlerort Ubud in Bali die 2. Skulptur eingeweiht. Agung Rai (siehe Bild links), Gründer und Direktor des gleichnamigen Kunstmuseums in balinesischem Stil und einer wunderschönen Parkumgebung, sprach bei der Feier zu den Gästen und war stolz, dass sein Museum als fester Standplatz ausgewählt wurde. Auch andere Sprecher würdigten die spirituelle Grösse von Sri Chinmoy, dessen Kunstwerke zu Zeit auch im Museum zu sehen sind.

Skulptur zum 77. Jahrestag von Sri Chinmoy

Der spirituelle Meister und Friedensphilosoph Sri Chinmoy (1931-2007) wäre heute 77 Jahre alt geworden. Er verschied am 11. Oktober letzten Jahres in seiner Wahlheimat Amerika. In den letzten Monaten hat  der neuseeländischer Schüler und Bildhauer Asidhari von ihm in mühsamer Kleinarbeit und mit Einbezug vieler Photos und Videos eine verblüffend echte Skulptur in der Grundform fertiggestellt. Er präsentierte sie heute zum ersten Mal an den Feierlichkeiten zum 77. Jahrestags in Queens, New York, wo etwa 1000 Schüler von Sri Chinmoy seinem Schaffen für den Frieden und Harmonie gedenken. Es ist geplant lebensgrosse Statuen des Meisters in Bronze zu giessen und an geeigneten Orten aufzustellen.

Sri Chinmoy hat sich das ganze Leben für den Frieden eingestzt, über Tausend Bücher geschrieben, meditative Konzerte gegeben und hinterlässt ein umfangreiches künstlerisches Werk mit über 100 000 Acrylbildern und Millionen von kleinen Vogelzeichnungen.

Zu Ehren von Sri Chinmoys musikalischem Werk hat vor zwei Tagen in der Presbyterian Church in Manhatten auch ein Gedenkkonzert unter dem Titel „Songs of the Soul“ stattgefunden, an dem bekannte Musiker wie der Russe Boris Purushottama Grebenshikov, Roberta Flack, der Tabla-Virtuose Samir Chatterjee und die junge New Yorker Sängerin Kristin Hoffmann auftraten. Die Kirche war bis zum letzten Platz besetzt. Die Musiker wie auch mehrere Chorensembles aus der ganzen Welt begeisterten die 2000 Besucher.

Photo: Dhanu