Gemeinsam für ein besseres Leben!

zukuft

Durch einen Kommentar bin eine auf eine Webseite gestossen, die Denkanstösse und zukunftsträchtige Projekte vorstellt. Sie heisst: Zukunfts-Allianz und gibt auch einen Newsletter heraus. Hier ein Text aus dieser Seite:

Wir wissen: Die Natur steht in einem ausgewogenen Verhältnis. Nichts wird vergeudet, was die Natur hervorbringt. Die ungeheuren Energien, die in den natürlichen Vorgängen enthalten sind, Wasserkraft, Windenergie, Wirbelstürme, Tornados, Sonnenstrahlung, die Kreisläufe von Wachstum und Rückgewinnung sind perfekt. Es stellt sich eine Balance ein, die ohne zusätzliche Entwicklung von Wärme, Schadstoffen und anderen Nachteilen die Umwelt immer wieder selbst reinigt und erneuert. Selbst die fossilen Brennstoffe und die frei werdenden Methangase aus dem Permafrost, die uns mehr und mehr Probleme in der Verbrennung bereiten, sind aus natürlichen Zerfallprozessen der Natur entstanden. Der ungehemmte Eingriff der Menschen in diese Prozesse wird am Ende zu dramatischen Veränderungen der Lebensgrundlagen führen, nicht nur im Bereich einer zerstörten Umwelt, auch bei der Ernährung, den Arbeitsbedingungen und allgemeinen Lebensgrundlagen. Die Politik steht diesen Ereignissen relativ ohnmächtig gegenüber, da die Zwänge weltwirtschaftlicher Vorgänge jede Entwicklung steuern. Daher ist es an der Zeit, wirksam daran zu arbeiten, die Natur als Vorbild einer sinnvollen Energieerzeugung, einer menschenkonformen Arbeitswelt, einer natürlichen Gesundheitspflege und einer überzeugenden Zukunftsgestaltung zu sehen.

Um die vorhandenen und absehbaren Probleme zu meistern, kann nur eine gesamtheitliche Betrachtungsweise herangezogen werden. Um Einzelprobleme auf Kosten anderer Nachteile zu lösen, wird die Zeit rasch knapp werden. Jeder Mensch, der kritisch über die Situation nachdenkt, kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass das sorgfältige, natürliche Gleichgewicht in Unordnung geraten ist. Es kann nicht mehr als „natürlich“ hingenommen werden, dass die Finanz- und Wirtschaftssysteme in Unordnung geraten, die Umweltschäden, insbesondere der Rückgang der wichtigen Kälteklimatoren der Erde, die Entartung der Arbeitswelt überall auf der Welt und die verkommene Ignorierung der Zerstörung der Lebensgrundlage von Milliarden Menschen auf dieser Welt, einfach ignoriert und zerredet wird. Es ist auch eine dringende Aufgabe, die Heilwirkung natürlicher Substanzen den Menschen bekannt und zugänglich zu machen. Ein großes Problemfeld, das nur noch von verantwortungsbewussten Menschen gelöst werden kann. -Florian Zurheiden

Weltausstellung Expo 2008 im spanischen Saragossa

An der Ausstellung, die unter dem Motto Wasser und nachhaltige Entwicklung steht, beteiligen sich 106 Länder. Der spanische König Juan Carlos beschrieb bei der Eröffnungsfeier das Ziel der Ausstellung: Die “Welt auf Wasser als knappe Ressource zu lenken, die für die Menschheit und die Erde durch nichts anderes ersetzt werden kann“. Er ermahnte zum Bewusstsein für die Gegenwart und für zukünftige Generationen und forderte zum Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung auf. Zu den 5000 geladenen Gästen der Eröffnungsfeier gehörten auch Königin Sofía, Kronprinz Felipe, Prinzessin Letizia, Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Auf der Ausstellung, die drei Monate dauert, stellen über 100 Länder innovative Entwicklungen und Technologien rund um die Wasserversorgung vor. Weitere 200 regierungsunabhängige Organisationen machen mit diversen Ausstellungen, beeindruckenden Bauwerken und Aquarien auf die immer knapperen Wasserreserven der Erde aufmerksam. Der deutsche Pavillon lockt die Besucher z.B. mit einer Reise auf futuristischen Flößen durch die geheimnisvolle Welt des Wassers.

Die erste Septemberwoche steht an der Weltausstellung im Zeichen von Innovationen in den Bereichen von Energie und Wasser. Die Schweiz stellt in diesem Rahmen das Projekt Goldfisch vor. Initiator ist die BKW , die bereits über langjährige Erfahrungen in der Nutzung der Sonnenenergie verfügt. Die schwimmenden mobilen Sonnenkraftwerke, die dank örtlich flexiblem Einsatz in sonnenexponierten Binnengewässern unterschiedliche Aufgaben übernehmen können, sollen künftig vor allem im Bereich des CO2-freien Schiffsverkehrs für den Personentransport eingesetzt werden. Entwickelt wurde das Projekt Goldfisch mit dem Ziel, auf dem Thunersee vor der Kulisse der Schweizer Alpen das weltweit erste Solar-U-Boot zu betreiben.

In 10 Jahre Null % Emissionen!

Vor kurzem hat der frühere amerikanische Vizepräsident und Nobelpreisträger Al Gore eine neue Kampagne zur Lösung der aktuellen Energie-/Umweltkrise gestartet. Mit einer viel beachteten Rede verlangt er von seinem Land, dass 100 % aller Elektrizität von Energiequellen bezogen werden, die 0 % CO2-Emissionen ausstossen, und dies in einem Zeitraum von 10 Jahren! Al Gore hat seine Kampagne unter das Motto „we can solve the climate crisis“ gestellt und kreierte dazu auch eine eigene Webseite www.wecansolveit.org. Knapp 1.5 Millionen Bürger haben sich bereits offiziell eingeschrieben und möchten mithelfen, das Ziel zu erreichen. Auf der Seite findest Du nebem der vollständigen Abschrift des im Video gezeigten Vortrags eindrückliche Zahlen über die Auswirkungen der globalen Energiekrise und wo in der Welt bereits erste Ergebnisse erzielt wurden. Schau Dir das Video an; es lohnt sich. Das Modell ist wichtig, da es auch allen anderen Ländern aufzeigt, wie ernst die Lage ist und wie man zu handfesten Resultaten kommt. Sogar in der Schweiz, wo wir Naturenergien wie Wasserkraft oder Solarenergie einsetzen könnten, spricht man von neuen Atomkraftwerken, anstatt alle Mittel und Wissen in neue Formen der Energiegewinnung zu investieren und altersschwache Atomkraftwerke abzustellen.

IKEA will grün werden und auch Solar-Panels verkaufen

Wie die Agenur pressetext schreibt wird der schwedische Möbelkonzern Ikea künftig mit einer eigenen Investmentgruppe die Entwicklung umwelt- und klimafreundlicher Produkte unterstützen. Ikea GreenTech wird in Unternehmen investieren, die innovative und billige ökologische Produkte herstellen. Diese sollen zugleich über einen Zeithorizont von vier bis fünf Jahren auch Chancen auf Erfolg am Massenmarkt haben. Der Schwerpunkt der Investmentaktivitäten liegt dabei auf Produkten aus den Bereichen Solarpanels, Lichtressourcen und Wasseraufbereitung, heißt es aus dem Unternehmen auf Nachfrage von pressetext. Absatzwege für die Produkte bieten sich unter anderem in Ikea-Filialen oder bei Zulieferbetrieben.

In den kommenden zwei Jahren will man bereits mit fünf bis sechs Unternehmen zusammenarbeiten. Als Ziel gibt die Investmentgruppe an, in den nächsten drei bis vier Jahren erste Produkte auf den Markt zu bringen. Rund 50 Mio. Euro sollen allein in den nächsten fünf Jahren für Investments eingeplant sein, berichtet der Industrieverband Cleantech Group. Je nach geografischer Lage könnten dann unterschiedliche Produkte in das Sortiment der Ikea-Häuser aufgenommen werden. „Natürlich wären beispielsweise Solarpanels für Kunden in Spanien oder Kalifornien interessanter als für Schweden“, zitiert der Verband John Stenebo, Managing Director bei Ikea GreenTech.

Die Investmentgruppe wurde laut Cleantech Group vor acht Monaten gegründet und beschäftigt derzeit vier Mitarbeiter. In den nächsten ein bis zwei Jahren soll sich die Mitarbeiterzahl jedoch verdoppeln. Ikea GreenTech werde laut Stenebo voraussichtlich noch in diesem Jahr seine erste Investition tätigen. In den nächsten fünf Jahren wolle man mit insgesamt fünf bis zehn Unternehmen zusammenarbeiten. Gewinne aus einem späteren Exit werden wieder in den Investmentfonds zurückgeführt.

Solarpanels sind auf jeden Fall unter den Produktgruppen, in die Ikea GreenTech investieren wird. Das Unternehmen will Herstellern dabei helfen, Produktionskosten deutlich zu senken und die Produktentwicklung weiter zu verbessern. Zudem plant der Investmentarm des Einrichtungshauses auch in die Entwicklung alternativer Lichtressourcen zu investieren. Schon seit langem forciere man den Verkauf von Energiesparlampen, wird betont. „Außerdem können wir mit mehr als 250 Geschäften der Ikea-Gruppe und über einer halben Mrd. Kunden pro Jahr alle potenziellen Verkaufswege für zumindest einen Teil der Produkte anbieten“, sagt Stenebo. Zudem deutet er an, dass auch bei Ikeas Lieferanten diverse Produktentwicklungen eingesetzt werden könnten.

Ikea will nicht nur in die Entwicklung umweltschonender Produkte investieren, sondern setzt wie viele andere Unternehmen im eigenen Konzern auf die Reduktion von Emissionen und die Steigerung der Energieeffizienz. Langfristig wolle man letztere auf Basis des Jahres 2005 um 25 Prozent senken. Zudem sollen Energiesparlampen überall eingesetzt werden, wo dies möglich ist. Alle Autos des Konzerns sollen bis 2010 „grün“ werden, die Distributoren sollen dies bereits 2009 erfüllen. In Deutschland beziehen alle Ikea-Niederlassungen seit Anfang 2008 den gesamten Strom aus Wasserkraft, in Augsburg und Oldenburg werden zudem Solarthermie für die Wassererhitzung sowie Holzpellets für Wärmeerzeugung eingesetzt.